TRAPPIST-1: Rätsel um äußersten Planeten gelöst


Artist’s render of the TRAPPIST-1 system. Image: ESO/M.Kornmesser Themenbild
Letzte Unbekannte aufgeklärt: Astronomen haben nun auch die Umlaufzeit des äußersten Planeten im System von TRAPPIST-1 bestimmt. Demnach umkreist der bisher am schlechtesten erforschte Begleiter des Roten Zwergs seinen Stern innerhalb von knapp 19 Erdtagen einmal. Das Spannende: Der aus Beobachtungsdaten des Weltraumteleskops Kepler errechnete Wert stimmt erstaunlich exakt mit der theoretischen Vorhersage überein, wie die Forscher im Fachmagazin „Nature Astronomy“ berichten. Damit bestätigt sich, dass die sieben erdähnlichen Planeten des Systems wie in einer Kette aufgereiht sind und in Resonanz zueinander stehen.

scinexx

Erdähnliche Planeten sind im Universum keine Seltenheit: Selbst in unserer unmittelbaren Nachbarschaft haben Astronomen inzwischen potenzielle Erdzwillinge aufgespürt, darunter den nur vier Lichtjahre entfernten Planeten Proxima Centauri B und eine möglicherweise lebensfreundliche Supererde in knapp 40 Lichtjahren Entfernung. Für besonderes Aufsehen sorgte jüngst jedoch die Entdeckung eines 39 Lichtjahre entfernten Systems um den kühlen Zwergstern TRAPPIST-1. Denn dieses besteht aus gleich sieben erdähnlichen Planeten.

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