Afterdienst: Wie Religionen die Demokratie retten können


Ohne die Religionsfreiheit und starke Religionen erodiert die Demokratie und ihre plurale Gesellschaft. Juden, Christen und Muslime sollten sich über Gemeinsamkeiten austauschen und füreinander einstehen. Ein Plädoyer für den interreligiösen Dialog vom Kirchentagspodium „Gottes Gebote übersetzt in den säkularen Raum“.

Von Lilith Becker | evangelisch.de

Religionsfreiheit ist ein hohes Gut – die Vertreter der drei abrahamitischen Religionen auf dem Podium am Freitag des Kirchentags in der Universität der Künste in Berlin waren sich darin einig. Die Professorin für Evangelische Theologie, Claudia Janssen, beklagte, dass sich in Deutschland die Menschen dessen jedoch nicht mehr sicher sein könnten, ja, sogar die Menschenrechte stünden für einige offensichtlich zur Disposition: „Menschenrechte gelten nicht für alle in unserer heutigen Gesellschaft, in unseren Kirchen; wir hören viele antijüdische und antimuslimische Stimmen.“

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