Groß-Imam Al-Tayyeb warnt vor „Rückfall ins Mittelalter“


Scheich Ahmad Mohammad al-Tayyeb
„Terror kann kein Werk von Gläubigen sein“, sagte Scheich Ahmad Mohammad al-Tayyeb auf dem Kirchentag in Berlin und sprach den Attentätern das Muslimsein ab.

evangelisch.de

Scheich Ahmad Mohammad al-Tayyeb, eine der höchsten Autoritäten des weltweiten sunnitischen Islams, hat vor einer Spirale des fundamentalistischen Terrors gewarnt. Beim evangelischen Kirchentag sprach der Geistliche aus Ägypten am Freitag in Berlin von einem drohenden „Rückfall ins Mittelalter“ und sprach islamistischen Attentätern das Muslimsein ab. Terror könne kein Werk von Gläubigen sein, sagte er.

Es müsse Schluss sein mit Verbrechen im Namen von Religionen, sagte er. Er forderte zum Dialog der Religionen auf und bat die westlichen Religionsgemeinschaften, gegen das Bild eines gewaltsamen Islams einzutreten. Al-Tayyeb sagte, Islam, Christentum und Judentum bestätigten sich gegenseitig und bauten aufeinander auf. Ihre jeweiligen Schriften seien voll von Aufrufen zum Frieden und zu Brüderlichkeit, weil die Quelle all dieser Religionen dieselbe sei.

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