Jupiter verblüfft die Planetenforscher


Blick auf den Südpol des Jupiter mit seinem überraschend dichten und chaotischen Getümmel aus riesigen Wirbelstürmen. © NASA/JPL-Caltech/ SwRI/MSSS/ Betsy Asher Hall/ Gervasio Robles
Überraschungen vom Gasriesen: Schon die ersten Daten der NASA-Raumsonde Juno zeigen den Jupiter in ganz neuem Licht. Denn das Magnetfeld, die Gasströme und auch die Polarlichter des Gasriesen sind ganz anders als erwartet. So wirbeln in den Polarregionen des Jupiter gigantische Stürme durcheinander, statt eine geordnete Ringströmung zu bilden. Am Äquator des Planeten bildet Ammoniak zudem gewaltige Aufströme, statt wie bisher angenommen eher gleichmäßig verteilt zu sein.

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Der Jupiter ist einzigartig: Kein anderer Planet ist so groß, dreht sich so schnell oder erzeugt so gewaltige Stürme. Gleichzeitig jedoch gibt der Jupiter so viele Rätsel auf wie kaum ein anderer Planet. So sind die Struktur seiner Atmosphäre, seine Polarregionen und auch sein Magnetfeld – das größte im gesamten Sonnensystem – bisher erst in Ansätzen erforscht.

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