Marsch fürs Leben in Wien verboten


1000 Kreuze in Berlin 2008/Quelle: Brights Berlin
Veranstalter sehen Angriff aufs Demonstrationsrecht und ziehen vors Gericht – Öffentliche Gerichtsverhandlung am 30. Mai gegen Bescheide der LPD Wien.

kath.net

Die katholische Lebensrechtsbewegung „Jugend für das Leben“ zieht nach, nachdem im vergangenen Dezember der „Marsch fürs Leben“ in der Wiener Innenstadt kurzfristig und ohne nachvollziehbare Gründe von der Landespolizeidirektion (=LPD) untersagt wurde, vor das Landesverwaltungsgericht Wien. Am 17. Dezember 2016 hätte der friedliche „Marsch fürs Leben“ durch die Wiener Innenstadt führen sollen. “

Wir hatten drei verschiedene Routen ordnungsgemäß angemeldet, um öffentlich für bessere Unterstützungsangebote für Frauen im Schwangerschaftskonflikt einzutreten und Alternativen zum Schwangerschaftsabbruch zu fordern“, erklärt Myroslava Mashkarynets, Pressesprecherin der Jugend für das Leben. „Allerdings wurden alle Routen wegen angeblicher ´Überfüllung der Innenstadt in der Adventszeit´ kurzfristig verboten“. Eine weitere Alternativroute sei von der Polizei ebenfalls untersagt worden, sodass aus dem Marsch kurzfristig eine Standkundgebung auf engstem Raum wurde, kritisiert Mashkarynets: „Der Charakter unseres Marsches ging verloren und auch die Reichweite unserer Botschaft hat sehr darunter gelitten!“

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