Der Tod eines Siebenjährigen zeigt die Gefahren der Homöopathie


Globuli: Kügelchen als Heilmittel? Panthermedia/Pic Leidenschaft/Apotheken-Umschau
Francesco war gerade einmal sieben Jahre alt, als er am Samstag starb. An einer Krankheit, die zwar schmerzhaft, aber eigentlich als heilbar gilt: Mittelohrentzündung.

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Wie italienische Medien berichten, hatten die Eltern den Jungen zu einem Homöopathen gebracht. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft im norditalienischen Urbino gegen ihn und die Eltern wegen Mordes.

„Wir haben dem Doktor immer vertraut“

„Wir haben dem Doktor immer vertraut“, zitiert die Zeitung „Corriere della Serra“ die Mutter. Der Junge habe schon früher immer wieder einmal Probleme mit den Ohren gehabt, und immer habe der Homöopath helfen können. Diesmal jedoch starb das Kind nach 15 Tagen Krankheit.

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1 Comment

  1. Da zeigt sich die Kunst des Mediziners, die richtige Diagnose zu erstellen und die passende Therapie zu verordnen. Bei manchen Bakterien-Infektionen ist eben ein Therapie mit Antibiotika angebracht.

    Hier sind die Eltern schuld, wenn sie zum Homöopathen anstelle vom Allgemein-Mediziner gehen. Prinzipiell ist der Mensch für seine Gesundheit selber verantwortlich, dazu gehört auch die Wahl des Arztes. Die Eltern entscheiden für ihre Kinder.

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