Mumien-Erbgut mit Überraschungen


Die Mumie der Ägypterin „Tadja“ aus Abusir el-Meleq (746–655 v. Chr.) – ihr Erbgut liefert neue Einblicke in die ägyptische Geschichte. © bpk/Aegyptisches Museum und Papyrussammlung, SMB/Sandra Steiss – kontakt@bpk-bildagentur.de
Blick ins Mumien-Genom: Erstmals ist es Forschern gelungen, das komplette Erbgut ägyptischer Mumien zu entziffern. Die bis zu 3.400 Jahre alte DNA liefert spannende Einblicke in die ägyptische Geschichte: Obwohl Ägypten mehrfach von fremden Völkern besetzt wurde, hinterließ dies genetisch kaum Spuren. Überraschend auch: Moderne Ägypter unterscheiden sich genetisch deutlich von ihren Vorfahren, wie die Forscher im Fachmagazin „Nature Communications“ berichten.

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Mumien liefern spannende Einblicke in das Leben im alten Ägypten. Sie verraten beispielsweise, dass die damaligen Eliten teilweiser bereits in jungen Jahren unter Arterienverkalkung litten und auch sonst nicht sehr gesund lebten. Zudem halfen Mumienuntersuchungen auch schon dabei, historische Mordfälle und undurchsichtige Verwandtschaftsverhältnisse aufzuklären.

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