Herrmann macht Linksautonome für Eskalation in Nürnberg verantwortlich


Die Polizei geht in Nürnberg gegen Schüler vor, die mit einer Sitzblockade die Abschiebung eines 20 Jahre alten Berufsschülers in sein Herkunftsland Afghanistan verhindern wollen. (Foto: dpa)
  • Bayerns Innenminister Herrmann macht Linksautonome für die Eskalation in Nürnberg verantwortlich. Helfer und Verbände sind dagegen über das Vorgehen der Polizei entsetzt.
  • Unterdessen ist der 20-jährige Afghane, der in seine Heimat abgeschoben werden sollte, wieder frei.
  • Bekannt wurde auch, dass der junge Mann während des Abtransports durch die Polizei Drohungen ausgestoßen haben soll.

Von Olaf Przybilla, Milena Hassenkamp | Süddeutsche.de

Am Mittwoch hat ihn die Polizei aus der Berufsschule in Nürnberg geholt und damit Tumulte und eine spontane Demonstration ausgelöst. Am Tag danach wird die Debatte über den Einsatz heftig weitergeführt – und der 20-Jährige ist wieder auf freiem Fuß. Das Amtsgericht lehnte am Donnerstag die Abschiebehaft ab, die die Zentrale Ausländerbehörde der Regierung von Mittelfranken beantragt hatte. Das Gericht sehe dafür keinen Anlass, sagte der Anwalt des Mannes. Freudestrahlend verließ der junge Mann das Gericht, 25 Schulkollegen und sein Klassenlehrer empfingen ihn vor dem Gebäude.

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