Historiker Garton Ash malt düsteres Bild


Der Historiker Timothy Garton Ash warnt vor Populisten. (Bild: SEF)
Laut dem britischen Geschichtsprofessor und prominenten Buchautoren Timothy Garton Ash ist der Westen mit einer «liberalen Konterrevolution» konfrontiert. Fremdenfeindliche Kräfte müssten in die Schranken gewiesen werden, meinte er.

Von Dominik Feldges | Neue Zürcher Zeitung

«Helfen Sie uns, die liberalen Werte zu verteidigen», appellierte der bekannte britische Historiker und Buchautor Timothy Garton Ash an die am Swiss Economic Forum (SEF) versammelten Unternehmer. Der in Oxford, Berlin und an der US-Universität Stanford lehrende Professor ist tief besorgt angesichts des Rückzugs demokratischer Kräfte in vielen Ländern.

Er rief in Erinnerung, dass in den vergangenen zehn Jahren laut Erhebungen der amerikanischen Nichtregierungsorganisation Freedom House in 105 Ländern der Freiheitsgrad abgenommen habe. Als wirkliche Demokratien würden nur noch 19 Staaten eingestuft, wozu auch – auf Rang acht – die Schweiz zähle. Die USA dagegen hätten nach der Wahl von Donald Trump ihren Status als «vollständige Demokratie» verloren, was vor kurzem noch kaum vorstellbar gewesen sei.

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