Klimawandel: Drohen dramatische Methanausbrüche?


Bis zu einem Kilometer große Krater am Grund der Barentssee zeugen von gewaltigen Methanausbrüchen am Ende der letzten Eiszeit. © Andreia Plaza Faverola/ CAGE
Gewaltige Eruptionen: Am Grund der Barentssee haben Forscher hunderte Krater vergangener Methanausbrüche entdeckt. Die bis zu einen Kilometer großen Senken müssen beim abrupten Ausstoß großer Gasmengen entstanden sein – wahrscheinlich am Ende der letzten Eiszeit, wie die Forscher in „Science“ berichten. Das Beunruhigende daran: Der Eisrückzug durch den Klimawandel könnte künftig ähnliche Ausbrüche auslösen.

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Unter dem Meeresgrund vieler Meeresgebiete tickt eine Zeitbombe: Gashydrate. In ihnen sind große Mengen des potenten Treibhausgases Methan gebunden – aber nur solange Kälte und Druck die fragilen Moleküle stabil halten. Schon jetzt haben Forscher hunderte aktiver Methanaustritte entdeckt, unter anderem vor der US-Ostküste, im Pazifik und sogar im Südpolarmeer. Allerdings: Die meisten dieser Methanquellen fördern nur geringe Gasmengen – und davon wird der größte Teil noch im Ozean oxidiert und abgebaut.

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