Malis Bischöfe sollen Millionen in Schweiz parken


Bild: tilly
Die katholische Bischofskonferenz in Mali soll laut der französischen Tageszeitung „Le Monde“ und des Zusammenschlusses investigativer Journalisten (ICIJ) umgerechnet zwölf Millionen Euro auf Schweizer Privatkonten haben. Die Bischofskonferenz dementierte.

religion.ORF.at

Die Anschuldigungen seien haltlos; die Bischofskonferenz arbeite transparent, widersprach die Malische Bischofskonferenz dem Bericht in der Nacht zum Donnerstag.

Dem Zeitungsartikel zufolge soll der Erzbischof von Bamako, Jean Zerbo, das Geld bereits 2002 angelegt haben. Damals war er für die Finanzen der Bischofskonferenz zuständig. Der 73-Jährige wird Ende Juni von Papst Franziskus in den Kardinalsstand erhoben.

Sieben Konten

Zu den Verantwortlichen gehören laut „Le Monde“ zudem Bischof Jean-Gabriel Diarra (71) von San sowie der Priester und Wirtschaftswissenschaftler Cyprien Dakouo. Insgesamt soll es sich laut der Zeitung um sieben Konten aus Mali handeln. Heute lägen sie bei einem Tochterunternehmen der Privatbank HSBC, deren Hauptsitz London ist.

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