«Jetzt ist Schluss mit ‹This is not my Islam›»

Der Veranstalter von Rock am Ring betrat mit der Hiobsbotschaft die Hauptbühne: «Wir müssen das Festival abbrechen. Es gibt eine konkrete Terrorlage. Geht zu den Campingplätzen zurück, die Polizei will auf dem Gelände ermitteln.» 90’000 Fans verlassen das Gelände und singen «Terror ist Scheisse» oder «You’ll never walk alone».

Basler Zeitung

An der anschliessenden Pressekonferenz wird Marek Lieberberg deutlicher. «Ich fühle mich entsetzlich leer und ausgepowert», sagt er. «Ich hoffe, dass die Polizei mit uns und unseren Fans ebenso umgeht wie bei Fussballspielen, wo am nächsten Tag wieder gespielt wird.» Er spielte auf den Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund an. Dort wurde am nächsten Tag das Champions-League-Spiel ausgetragen.

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Das häßliche Entlein hinter der Kastanie

Die kleine Meerjungfrau im Hafen von Kopenhagen. Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0/ Edvard Eriksen (Skulptur) / Denny Richter (Foto) – selbst fotografiert
Ein paar Fetzen vom subkutanen Empfinden – ins Merkbuch der „Besorgten Eltern“

Von Wolfgang BroscheAlice Miller gewidmet | DIE KOLUMNISTEN

Nicht bloß ins Merkbuch – es müßte es ihnen ins Markbuch, ins Mark, eingeschrieben werden, den Eltern, die uns erklären, sie würden ihr Kind lieben, die aber nichts von ihm verstehen, die es nicht sehen, nicht hören und nicht fühlen, die alles aufs Kleinste, Intimste, Perfideste und Sorgsamste bekämpfen, was dem Bild ihres Kindes nicht entspricht, das sie sich gemalt haben und das im Grunde nichts weiter ist als ein Porträt ihrer elterlichen Wunschträume vom Besitz am Kind. Es geht den besorgten Eltern der „Demo für Alle“ nicht allein um die kindliche Sexualität, die sie fürchten (eigentlich fürchten sie ja die ihre) – es geht um alles: das Leben des Kindes, das sie beherrschen und sich einverleiben wollen. Das Thema Sexualität läßt ihren Kampf heroisch wirken, aber hinter dieser Camouflage steht die Zerstörung des Gefühls und der selbstständigen Lebensfähigkeit, stecken Herrschsucht über die und Ablehnung der neuen Generation.

Was ihr Vernichtungskampf, denn das ist der Kampf der „Demo für Alle“, im empfindsamen, neugierigen, lebenshungrigen Kind anrichtet, hat vor über 150 Jahren Hans Christian Andersen in seinen Märchen beschrieben: Metaphern und Allegorien der Traurigkeit, der Unterdrückung, der Lebensvergällung… er hat seine eigenen Erfahrungen mit soviel romantischer Schönheit verklärt, daß viele bis heute nicht begreifen, was er da eigentlich erzählt. Wahrscheinlich ist es ihm selbst nicht bewußt gewesen (wie auch – so viele Jahrzehnte vor Freud), denn er hat die Seelenzerstörung akzeptiert, wie alle Kinder, die sie durch Gewöhnung für den Normalfall halten, für den sie auch noch dankbar sein müssen, weil sie angeblich aus Liebe geschah, diese Vernichtung. Andersen hat die Tränen, die er geweint und die Tränen, die er unterdrückt hat, ästhetisiert und aus der Tragödie Märchen gemacht.

Ich erzähle hier für die Kinder, gegen die die „Demo für Alle“ kämpft, was mir mit Hans Christian Andersens Märchen geschah:

Dieses Buntstiftbild – ich malte von Beginn an immer lieber mit Faber-Buntstiften als mit den schmierigen Wachsmalkreiden für die Patschhände – das Buntstiftbild schien meiner Volksschullehrerin so erwähnenswert, daß sie es beim Elternabend ansprach. Immerhin wußte sie zu rühmen: „Der Junge hat Phantasie…!“ – Worauf meine Mutter bitter-geschmeichelt lächelte und anmerkte: „etwas weniger Phantasie und etwas mehr Sinn für Mathematik wie bei seinem Vater wäre besser. Er soll doch kein Träumer werden!“

Mir wäre lieber gewesen, die Lehrerin hätte die Genauigkeit gelobt, mit der ich die dicke Kastanie gemalt hatte, denn die hatte ich zuvor auf der Stadtpromenade eingehend studiert. Zweitklässerrecherche. Die Kastanie mußte stimmen, auch wenn es überhaupt nicht um sie ging. – Man sieht: dasVerschleiern und Verbergen war mir schon pflichtbewußt Natur!

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Humanismus ist das nicht

Tumulte in Nürnberg, Explosion in Kabul – und Merkel setzt Abschiebungen nach Afghanistan aus. Aus rein taktischen Gründen.

Von Ulrich Schulte | taz.de

Es ließ sich in dieser Woche wie im Zeitraffer beobachten, wie verlogen und zynisch deutsche Abschiebepolitik manchmal ist. Polizisten holen am Mittwoch einen 20-jährigen Afghanen aus der Berufsschule in Nürnberg ab und zerren protestierende Schüler brutal aus dem Weg. Der Innenminister stoppt am selben Tag einen Abschiebeflug, weil es einen schweren Anschlag in Kabul gab. Am Donnerstag beschließt Angela Merkels Regierung, Abschiebungen nach Afghanistan auszusetzen.

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„Unter Sachsen“: Lokalpolitiker polemisieren gegen Buch

Das Buch „Unter Sachsen“ sammelte Texte von etwa 40 Autoren, die sich mehr oder weniger kritischen an den „sächsischen Verhältnissen“ abarbeiten. Foto: imago
Kann es etwas Schöneres geben für Buchautoren als Geschrei, Wutausbrüche und Menschen, die vor lauter Zorn ihr Gehirn abschalten und dann öffentlich und ungebremst ihr Innerstes preisgeben? Vermutlich nicht.

Von Bermhard Honnigfort | Frankfurter Rundschau

„Danke“, twitterte vor ein paar Tagen der Berliner Journalist Matthias Meisner an die CDU und die AfD in Meißen. Denn sein Buch „Unter Sachsen“, ein Gemeinschaftswerk mit der Publizistin Heike Kleffner, steht vermutlich dank fleißiger Mithilfe örtlicher Wutbürger in der Amazon-Bestsellerliste „Deutsche Regionalgeschichte“ nun weit oben.

Man muss wissen: „Unter Sachsen“ ist eine Textsammlung von etwa 40 Autoren, die sich mehr oder weniger kritisch an den „sächsischen Verhältnissen“ abarbeiten: Pegida, Fremdenhass, rechte Gewalt, Freital, Heidenau, Clausnitz. Die andere Seite kommt aber auch vor: Menschen, die tapfer dagegenhalten, sich um Flüchtlinge kümmern, anstatt herumzuschreien.

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Luftratte heiliger Geist

Die Taube wurde vor Jahrtausenden von Menschen domestiziert und als religiöses Symbol verehrt. Heute sind Stadttauben für viele Menschen nur Schädlinge.

Von Claudia Schülke | evangelisch.de

Es ist ein „gigantischer Absturz“, sagt die Frankfurter Tierschützerin Gudrun Stürmer, „vom heiligen zum verhassten Tier“. Gemeint ist die Taube. Die zahmen Nachkommen der Felsentaube, die einst an den Steilufern des Mittelmeers nistete, gelten in den Städten von heute als Plage: als Träger von Keimen und Parasiten sowie als Zerstörer von Fassaden. Denn die Pilze, die sich auf Taubenkot ansiedeln, geben Säuren ab, die selbst dem härtesten Stein zusetzen.

Dabei waren es die Menschen, die die Tauben einst domestizierten. Die ersten zahmen Felsentauben lassen sich auf einem Bildnis aus dem vierten Jahrhundert vor Christus in Mesopotamien belegen, dem heutigen Irak. Charles Darwin wies nach, dass die alten Ägypter schon 2.750 vor Christus Tauben hielten. Von dort aus verbreitete sich die Haus- und Tempeltaube.

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Was der Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen bedeutet

Image: NBCNews/YouTube
Er hat es getan: Am Donnerstag 15.30 Uhr Ortszeit verkündete US-Präsident Donald Trump in Washington eine historische Kehrtwende in der Klimaschutzpolitik. Die USA steigen aus dem Pariser Abkommen aus. Der Vertrag behandle sein Land „unfair“, er sei jedoch bereit für neue Verhandlungen zum Klimaschutz. Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick. Wie reagiert die internationale Gemeinschaft auf den Politikwechsel in Washington?

Von Matthias Lambrecht, Bastian Henrichs, Frauke Ladleif | greenpeace magazin

Trumps Rechnung geht schon am Tag nach der Erklärung des Kurswechsels nicht auf: Niemand will mit den USA über neue Bedingungen und eine Überarbeitung des im November 2015 vereinbarten Pariser Abkommens verhandeln: „So geht das nicht“, stellte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker umissverständlich klar. Bundeskanzlerin Angela Merkel machte wie die Premierministerin Theresa May keinen Hehl aus ihrer Enttäuschung. Frankreichs Präsident Emmanuel Marcon sagte: „Es gibt nichts zu verhandeln.“ Der französische Staatschef hatte schon vor der für ihn erfolgreichen Stichwahl frustrierte US-Klimaforscher aufgefordert, nach Frankreich zu kommen. In einer Rede nach der Bekanntgabe der Entscheidung in Washington wiederholte sein Angebot und schloss mit dem Satz: „Make our planet great again!“

In einer gemeinsamen Erklärung ließen Macron, Merkel und der italienische Regierungschef Paolo Gentiloni den Klimawandel-Leugner im Weißen Haus wissen: „Wir betrachten die im Dezember 2015 in Paris erzeugte Dynamik als unumkehrbar.“ Auch aus Peking kann der US-Präsident wenig Entgegenkommen erwarten. Die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua bezeichnete Trumps Entscheidung als „Rückschlag für die Welt“. Trump habe „zum Bedauern fast aller“ entschieden, die USA von einer „historischen globalen Vereinbarung abzuschneiden, bei deren Entstehung sein Land einmal eine Schlüsselrolle spielte“.

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CIA-Tool Pandemic dient als Infektionsherd im Windows-Netzwerk

Bild: heise online
Die CIA hat das Tool „Pandemic“ entwickelt, um bei gezielten Angriffen Schadcode in Firmennetzwerken über Windows-Fileserver zu verteilen. Das geht aus Dokumenten hervor, die auf der Enthüllungsplattform WikiLeaks nachzulesen sind.

Von Jan Mahn | heise online

Die CIA hat offenbar ein Tool mit dem Namen „Pandemic“ entwickelt, das Angreifer im Rahmen von Spionageaktivitäten auf Windows-Fileservern installieren, um weitere Schadsoftware im Netzwerk über SMB-Freigaben zu verteilen. Auf Wikileaks wurden im Rahmen der Vault 7-Veröffentlichungen mehrere Dokumentationen des Werkzeugs veröffentlicht.

Pandemic arbeitet auf dem Windows-Fileserver als sogenannter Minifilter und verändert keine Dateien auf dem Dateisystem. Während der Installation trägt der Angreifer ein, welche Dateien ersetzt werden sollen. Fordert ein Client über eine SMB-Freigabe eine Datei in der Liste an, liefert der Server eine andere aus.

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Polen: Fremde Leichenteile in Kaczynski-Grab

Jaroslaw Kaczynski 2010 bei der Überführung des Leichnams seines toten Bruders und polnischen Präsidentens Lech Kaczynski – (c) imago stock&people (imago stock&people)
Im Grab Lech Kaczynskis, dem bei einem Flugzeugunglück verstorbenen Präsidenten Polens, wurden die Überreste zwei weiterer Toter entdeckt. Die nationalkonservative Regierung ist hinter den Ermittlungen.

Die Presse.com

Nach dem Fund fremder Leichenteile im Grab des verunglückten polnischen Präsidenten Lech Kaczynski ist der politische Streit um die Flugzeugkatastrophe von Smolensk neu entbrannt. Die Fehler bei der Identifizierung der Absturzopfer seien ein Skandal, sagte die Sprecherin der Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS), Beata Mazurek, am Freitag nach Angaben der Agentur PAP. Sie machte die Vorgängerregierung dafür verantwortlich.

Warschauer Behörden zufolge wurden im Grab Lech Kaczynskis, des Bruders des PiS-Chef und früheren Ministerpräsidenten Jaroslaw Kaczynski, sterbliche Überreste von zwei weiteren Menschen entdeckt. Darüber hatte zunächst die „Märkische Oderzeitung“ (MOZ) berichtet.

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Gröhe und das Recht zu sterben

Bereits im März hatte das Bundesverwaltungsgericht entschieden, dass das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte in bestimmten Ausnahmefällen die Erlaubnis zum Erwerb einer tödliche Dosis Natrium-Pentobarbital zum Zwecke der Selbsttötung erteilen muss. Aber Gesundheitsminister Gröhe stellt sich quer.

Von Heinrich Schmitz | DIE KOLUMNISTEN

Frau K. wollte sterben. Sie konnte ihr Leid nicht mehr aushalten. Nach einem Unfall im Jahr 2002 litt sie an einer hochgradigen, fast kompletten sensomotorischen Querschnittslähmung. Sie war vom Hals abwärts gelähmt, wurde künstlich beatmet und war auf ständige medizinische Betreuung und Pflege angewiesen. Häufige Krampfanfälle verursachten starke Schmerzen. Eine Aussicht auf Heilung oder auch nur Besserung dieses Zustandes gab es nicht. Frau K. konnte es nicht mehr ertragen.

Eine rechtstreue Frau

Frau K. war eine rechtstreue Frau und besorgte sich deshalb nicht auf illegalem Weg die nötigen Medikamente, um ihr Leben zu beenden, nein, sie beantragte ganz offiziell beim dafür zuständigen Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte eine Erlaubnis zum Erwerb einer tödlichen Dosis Natrium-Pentobarbital. Eine solche Erlaubnis ist nach § 3 Betäubungsmittelgesetz erforderlich, wenn man legal Betäubungsmittel erwerben will.  Diese Erlaubnis wurde ihr verweigert. Frau K. klagte gegen diese Entscheidung. Sie beendete ihr Leben durch einen Oneway-Ausflug in die Schweiz. Ihr Verfahren lebte glücklicherweise dank des Einsatzes ihres Ehemanns bis zur letzten Instanz weiter. Und Frau K. bekam postum Recht. Das nutzt ihr selbst nichts mehr, aber es könnte anderen Menschen helfen, ihrem unerträglichen Leiden ein Ende zu setzen.

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Joachim Herrmann: Verfassungsschutz soll auch Kinder beobachten

© dpa Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU)
Bayerns Innenminister fordert, die Altersgrenze für Überwachungen aufzuheben: Minderjährige hätten schon Gewalttaten begangen. Zugleich spricht er sich gegen Abschiebungen direkt aus der Schule aus.

Frankfurter Allgemeine

Der Verfassungsschutz sollte nach Ansicht von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) auch Minderjährige und Kinder im islamistischen Umfeld beobachten können. „Ich rate dringend dazu, die Altersgrenze für die Überwachung durch den Verfassungsschutz in ganz Deutschland fallen zu lassen“, sagte der CSU-Spitzenkandidat für die Bundestagswahl den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Minderjährige haben schon schwere Gewalttaten begangen. Da muss der Staat konsequent handeln“, fügte er hinzu.

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Streit zwischen Saudi-Arabien und Katar

Al Udeid Air Base (2004) Bild: US-Regierung / gemeinfrei
Wenn sich ausgemusterte, bekannte Politiker mit Drohungen zu Wort melden, so agieren sie häufig als Stoßtrupp, um auszusprechen, was auf der offiziellen Ebene noch nicht ausgesprochen werden darf. Als derartige Sprachrohre agierten in kurzem zeitlichen Abstand der ehemalige US-Verteidigungsminister Robert Gates und nun der in Nahost-Kreisen bekannte Diplomat Dennis Ross.

Von Thomas Pany | TELEPOLIS

Beide werden von der saudi-arabischen Arab News mit der recht unverhohlenen Drohung zitiert, dass die USA ihre Militärbasis in Katar (der al-Udeid-Militärflughafen) aufgeben könnten, falls die Führung in Katar nicht einen anderen Kurs einschlägt. Katar könnte darüber hinaus auch mit Sanktionen rechnen.

Inwieweit die beiden Politiker Ansichten in der Spitze der gegenwärtigen Trump-Administration abdecken, ist nicht eindeutig festzumachen – der Neocon Ross zum Beispiel war Berater unter der Außenministerin Hillary Clinton -, aber sie stehen für ein Lager, das auf eine starke Anti-Iran-Front setzt. Trump selbst signalisierte bei dem Gipfel in Riad, dass ihm an einer Allianz gegen Iran gelegen ist, die für Israel und Saudi-Arabien wichtig ist (vgl. Gipfeltreffen in Saudi-Arabien: Trump in der „Welt der Guten“).

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Why You Should Be Skeptical of the US Military’s ‚Successful‘ Missile Defense Test

Image: US Department of Defense/Senior Airman Robert J. Volio
The missile it intercepted was probably moving slower than one fired at the US from North Korea would be.

By David Axe | MOTHERBOARD

In a dramatic test on May 30, 2017, the US military’s Missile Defense Agency fired a high-tech guided missile and blasted a long-range ballistic rocket at least 60 miles over the Pacific Ocean.

The test ostensibly proved that, after decades of development and dozens of failed tests costing hundreds of billions of dollars, the United States finally has the ability to defend against nuclear-tipped intercontinental ballistic missiles—like the kind North Korea has threatened to launch against American cities.

Be skeptical. In fact, the test—while not exactly rigged—might not have been very realistic. If so, it doesn’t really matter that it succeeded. If North Korea were to develop and launch a rocket at Los Angeles or San Francisco, the Pentagon might still be powerless to stop it. „Even a successful test will not demonstrate that the system is effective,“ Greg Thielmann, a former State Department missile expert, told Motherboard on the eve of the interception.

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Kontakte zu „Identitären“ machen AfD-Mitglieder verdächtig

Am 19. Mai versuchten ca. 40 Rechtsextremisten der sog. Identitären Bewegung (IB) das Justizministerium zu besetzen. Die…Foto: imago/Christian Ditsch
Mehrere Landesämter für Verfassungsschutz sehen gefährliche rechtsextreme Tendenzen bei Teilen der AfD. Sie prüfen eine Beobachtung – wie schon im Fall der Linken.

Von Frank Jansen | DER TAGESSPIEGEL

In mehreren Bundesländern prüft der Verfassungsschutz, ob die AfD beobachtet werden muss. Am Donnerstag trafen sich die Amtsleiter von Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Düsseldorf, um ihre Erkenntnisse aus öffentlich zugänglichen Quellen auszutauschen. Das Ergebnis ist ein Warnschuss für die rechtspopulistische Partei.

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Nur 200 Dollar Entnahmegebühr – so saugt Nestlé eine Gegend trocken

Einmal abgefüllt, wird aus dem Allgemeingut Wasser ein privatisierter Markenartikel. © Tomasworks/Gettyimages
Wasser ist ein Mega-Geschäft. In Michigan zahlte Nestlé 200 Dollar für 500.000 Tonnen vom besten „Frühlingswasser“ und macht daraus Millionen. Die Anwohner sind über den Wasser-Raubzug empört.

Von Gernot Kramper | stern.de

Nestlé hat das Geschäft mit dem Wasser perfektioniert – weltweit sichert sich der Konzern Wasserrechte, pumpt das Nass aus dem Boden und verkauft es teuer in Flaschen.

Der Konzern gilt als Vorreiter der Wasser-Privatisierung, seitdem der damalige CEO Peter Brabeck-Letmathe mit der Äußerung zitiert wird, dass Wasser kein Menschenrecht sei. Brabeck-Letmathe sagte später, dass sein Argument komplexer gewesen sei und diese Verkürzung den eigentlichen Sinne entstellen würde. Er blieb aber bei der These, dass Wasser ein normales Handelsgut sei und nur ein marktgerechter Preis die natürlichen Ressourcen schütze. Die Wasserrechte also bei einem Multi wie Nestlé besser aufgehoben seien, als bei den Kommmunen und den Bewohnern des Landes.

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Tunesier wegen Essens im Park während des Ramadan verurteilt

Ein Gericht in der nordtunesischen Stadt Bizerte hat vier junge Tunesier zu jeweils einem Monat Haft verurteilt, weil sie während des islamischen Fastenmonats Ramadan in einem Park gegessen, getrunken und geraucht haben.

Frankfurter Rundschau

Ihr Verhalten habe die öffentliche Ordnung gestört und dazu beigetragen, in einem überwiegend muslimischen Land die Gefühle von Anderen zu verletzen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Während des Ramadan dürfen gläubige Muslime zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang weder essen noch trinken, rauchen oder Sex haben. Ein Gesetz dagegen gibt es nicht.

Hilfswerke: Hungersnot in Ostafrika wird immer schlimmer

Themenbild.Bild:connistefanski/FB
Angesichts der sich verschlimmernden Hungersnot in Afrika haben Hilfswerke zu mehr Engagement aufgerufen. „Das Ausmaß der Dürre ist so immens, dass unsere Maßnahmen noch nicht ausreichen“, sagte die Länderkoordinatorin der Kindernothilfe für die somalische Teilrepublik Somaliland, Asia Abdulkadir am Freitag in Duisburg. „Wir brauchen einfach mehr Unterstützung.“

evangelisch.de

Um auf die Hungersnot in Afrika aufmerksam zu machen, veranstaltete das Bündnis „Gemeinsam für Afrika“, dem die Kindernothilfe angehört, Straßenaktionen in mehreren Deutschen Städten. Auch der Malteser Hilfsdienst weitete seine Aktivitäten aus. Es gehe um die reine Überlebenshilfe, sagte der stellvertretende Generalsekretär von Malteser International, Sid Peruvemba, in Köln. Derzeit hungerten mehr 20 Millionen Menschen in Ländern wie Somalia, Äthiopien, Kenia, dem Südsudan, dem Tschad und Nigeria. Ihre Lage werde immer dramatischer.

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Jimmy Kimmel Lays Out the Catastrophe Trump’s Paris Agreement Withdrawal in Terms Even the President Should Understand

„If climate change destroys human life on Earth, it could be bad for business.“

By Alexandra Rosenmann | AlterNet

As predicted, President Trump pulled out of the Paris Climate Accord on Thursday, fulfilling a major campaign promise and angering much of the world.

“It made sense that he did it from the Rose Garden, while we still have roses and gardens,“ opened late-night host Jimmy Kimmel, hours after Trump’s formal announcement.

Kimmel has long been dissatisfied with the Trump Administration’s disregard for the planet. In January, the late night host called Trump’s Environmental Protection Agency (EPA) head a „piece of sh*t“ for blocking protections of America’s water.

„I really hope that when the ice caps melt, it ruins every rug at Mar-a-lago first,“ Kimmel added on Thursday. „I know that’s harsh, but it’s just how I feel.“

He also pointed out that it’s not just environmentalists who back the Paris Agreement.

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