Berlin wird arabischer


Neue Heimat Berlin. Syrische und irakische Teilnehmer einer Tour durch das Deutsche Historische Museum.Foto: Mike Wolff
Die vielen Flüchtlinge aus aller Welt verändern auch die Zusammensetzung der Einwanderergemeinschaften in Berlin – mit sehr unterschiedlichen Folgen.

Von Hannes Heine | DER TAGESSPIEGEL

Vor allem in der Sonnenallee, am Kottbusser Tor, aber auch am Alexanderplatz, am Zoo oder in der Spandauer Altstadt fällt es auf: Waren vor zwei, drei Jahren neben Deutsch vor allem Türkisch, Polnisch, Englisch, zuletzt auch Spanisch auf Straßen und Plätzen, in Bussen und Bahnen zu hören, sind es nun öfter arabische und persische Dialekte. Die meisten Männer, Frauen und Kinder, die seit der Flüchtlingskrise in Berlin leben, kommen aus Syrien, Irak, Afghanistan – und unterscheiden sich so von den Einwanderern vergangener Jahrzehnte.

Insbesondere Neukölln, schon bislang das Zentrum der arabischen Berliner, ist noch viel arabischer geworden. Im Bezirksamt schätzen einige, dass an der nördlichen Sonnenallee 95 Prozent der Läden arabische Betreiber haben. Das hat damit zu tun, dass sich zu den alteingesessenen Libanesen nun Syrer und Iraker gesellten. Falafel, Sesam-Joghurt-Sauce, Baklava, dazu Friseure, Shisha-Bars, Teestuben.

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