Zentralrat der Muslime verurteilt Londoner Anschlag


Aiman Mazyek (Bild: Wikimedia Commons/Jakub Szypulka)
Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, hat den Terroranschlag in London verurteilt. Nach den „furchtbaren Nachrichten aus London“ seien seine Gedanken und Gebete bei den Opfern und ihren Familien, schrieb Mazyek im Kurznachrichtendienst Twitter.

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„Wir verurteilen die Gewalt der Mörder“, erklärte der Vorsitzende des in Köln sitzenden Zentralrats, der zurzeit auch Sprecher des Koordinationsrats der Muslime der vier größten deutschen Islamverbände ist.

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Ein Gedanke zu “Zentralrat der Muslime verurteilt Londoner Anschlag

  1. >>Denn die nun allgegenwärtige faule Ausrede „Das hat nichts mit dem Islam zu tun“ (oder, im Fall des christlichen Terroranschlags vor dreieinhalb Jahren in Oslo und auf der Insel Utøya mit 77 Todesopfern, „Das hat nichts mit dem Christentum zu tun“, obwohl es in Breiviks Video, in dem er u.a. mit Kreuzritterkreuz auftrat, z.B. hieß: „Vorwärts, christliche Kämpfer!“) ist absurd angesichts der Tatsache, dass die Gläubigen ihre Morde eben genau damit begründen: mit ihrer Religion. Sie morden nach ihrer eigenen Auffassung in göttlichem Auftrag (wie übrigens auch Hitler). Da haben einige es wieder einmal verabsäumt, einen Blick in die entsprechenden heiligen Schriften zu werfen, denen die Geisteshaltung der Hassprediger – ob Jesus (der im Islam ebenfalls ein Prophet ist) oder Mohammed – zu entnehmen ist.

    Darwin-FischEs kann nicht angehen, dass es als besondere Leistung gefeiert wird, wenn sich einige „Juden, Christen und Moslems gemeinsam“ vom Terroranschlag auf die antiklerikale Redaktion von Charlie Hebdo „distanzieren“ (während zugleich weltweit Moslems weiter gegen die Karikaturen toben, ein Lehrer in Frankreich, der seinen Schülern Karikaturen zeigt, suspendiert wird, ein Karnevalswagen, der den Anschlag thematisiert, der Schere im Kopf zum Opfer fällt und ein muslimischer Politiker in Pakistan ein Kopfgeld auf den Eigner von Charlie Hebdo aussetzt). Das ist keine besondere Leistung, sondern minimalste Grundanforderung. Kein Wunder, dass sich Atheisten hier nicht „distanzieren“ müssen – denn verantwortlich für diesen angeblichen Extremismus sind eben genau all diejenigen, die den Nährboden dafür schaffen: die „gemäßigten“ Muslime ebenso wie Christen und alle anderen, die öffentlich religiösen Wahnvorstellungen anhängen. Wenn sie sich also von dem, was ihrer Religion immanent ist, distanzieren, sind sie wie Nazis, die sich damit brüsten wollen, nicht selbst Zyklon B in die Duschen geworfen zu haben.

    Da hilft es nicht, eine künstliche Trennung zwischen „Islam“ und „Islamismus“ zu predigen. Es gibt nicht auf der einen Seite den guten Islam, das gute Christentum, das gute Judentum, den guten Hinduismus oder Buddhismus und auf der anderen Seite die bösen Islamisten, Christisten, Judisten, Hinduisten oder Buddhististen. Oder die guten Faschisten und die bösen Faschististen.

    Als Faustregel gilt: Je weniger ein Gläubiger sich an seine Religion hält, desto besser.

    Darwin-FischUnd das ist natürlich nicht auf bestimmte Sekten beschränkt. Abolitionismus bedeutet die Abschaffung jeglicher Religion. Religiöser Terrorismus ist nur die Spitze des Eisbergs, ob nun von Christen (einzelnen wie Breivik oder Ku-Klux-Klan, Army of God, Aryan Nations – dem politischen Arm der White Identity Church of Jesus Christ Christian –, der ugandischen Lord’s Resistance Army usw.) oder Buddhisten (bekannt hier vor allem der Giftgasanschlag in der Tokioter U-Bahn 1995 durch die synkretische buddhistische „Aum“-Sekte Shoko Asaharas mit hinduistischen und christlichen Elementen, aber auch buddhistische muslimmordende Mönche in Myanmar).

    Christen verhalten sich bezüglich des Anschlags in Paris unterschiedlich: die einen freuen sich, dass nun das Hauptaugenmerk weg von christlichen „Skandalen“ ist, die anderen befürchten, dass die Kritik am Islam auch auf sie abfärbt (zurecht, wenn sie den Kern trifft), und so schlug sich auch der amtierende Papst Jorge Mario Bergoglio alias Franziskus I auf die Seite der Attentäter: „Es gibt eine Grenze, jede Religion hat Würde […] Man darf nicht provozieren, man darf den Glauben anderer nicht beleidigen“ und plädierte für das Faustrecht gegen Kritiker: „Wer meine Mutter beleidigt, erwartet einen Faustschlag.“ Was dann wohl den erwartet, der seinen „Gott beleidigt“? Zugleich behauptete er, die Grundlagen des christlichen Glaubens leugnend, dass man „im Namen Gottes nicht töten“ dürfe.
    << http://antitheismus.de/archives/213-Darwintag-12.-Februar-2015.html

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