Bakterien schufen Uran-Lagerstätten


Uranerz aus Lagerstätten in Sandstein galt bisher als vorwiegend kristallin. Doch stimmt offenbar nicht. © USGS
Überraschung im Untergrund: Die reichsten Uranvorkommen der Erde könnten anders entstanden sein als gedacht. Denn neuen Analysen zufolge liegt ein Großteil des Urans in diesen Erzen nicht kristallin vor, sondern ist an organisches Material gebunden. Erzeugt wurden diese Uranverbindungen wahrscheinlich einst von Bakterien, wie die Forscher im Fachmagazin „Nature Communications“ berichten. Möglicherweise müssen nun die Lehrbücher umgeschrieben werden.

scinexx

Das Element Uran ist ein natürlicher Bestandteil der Erdkruste – allerdings kommt es in ihr nur in sehr geringen Anteilen vor. An einigen Stellen jedoch hat sich das Uran angereichert und es entstanden Uranerz-Vorkommen. Gängiger Vorstellung nach sorgten abiotische chemische Reaktionen des Gesteins in wässriger Umgebung dafür, dass sich das Uran im Form kristalliner Minerale ablagerte.

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