„Tabbys Stern“ bleibt mysteriös


Der Stern KIC 8462852 Image: NASA/Wikimedia Commons
Astronomen spekulieren darüber, was „Tabbys Stern“ so ungewöhnlich dunkel werden lässt. Das Schauspiel wiederholt sich immer und immer wieder – aber ohne erkennbaren Rhythmus.

Von Norbert Lossau | DIE WELT

Tabbys Stern erregt die Gemüter der Astronomen seit knapp zwei Jahren. Auf der Suche nach Exoplaneten hatten seinerzeit Hobbyastronomen in öffentlich zugänglichen Messdaten des Weltraumteleskops „Kepler“ kurzzeitige Verdunklungen des Sterns KIC 8462852 entdeckt – wobei KIC für Kepler Input Catalog steht. Nach der Hauptautorin der Veröffentlichung, Tabetha Boyajian, erhielt das Himmelsobjekt den Spitznamen Tabbys Stern.

Die Dunkelphasen des 1480 Lichtjahre entfernten Sterns im Sternbild Schwan dauern einen Tag bis wenige Tage. Seine Helligkeit verringert sich dann um bis zu 22 Prozent. Was die Astronomen verwirrt: Das ist deutlich mehr, als es ein vor dem Stern vorbeiziehender Planet verursachen könnte. Außerdem sind die Muster des Helligkeitsabfalls nicht immer gleich. Und: Die Abstände der Ereignisse liegen mit rund 750 Tagen zu weit auseinander.

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