„Von Israelhass kann keine Rede sein“


Matthias Jochheim ist Sprecher von Kopi und Mitorganisator der Konferenz. Foto: privat
Matthias Jochheim, Organisator der Konferenz zu „50 Jahre israelische Besatzung“ in Frankfurt, verwahrt sich gegen Antisemitismus-Vorwürfe.

Von Danijel Majic | Frankfurter Rundschau

Herr Jochheim, hassen Sie Israel?
Nein, das weise ich entschieden zurück. Erst einmal bin ich mir der deutschen Vergangenheit bewusst und weiß, dass Israel ein Zufluchtsort war für sehr viele Menschen, die vor dem Nazi-Terror fliehen mussten. Ich habe Israel auch schon besucht. Wir haben ja auch Kontakt zu israelischen IPNNW-Kollegen und stehen im regen Austausch. Von Israelhass kann keine Rede sein.

Die Gegner Ihrer Konferenz bezeichnen Sie aber gerne mal als Israelhasser…
Sie sprechen da unter anderem von Jutta Ditfurth. Ich finde Frau Ditfurth geht da ziemlich schnell auf eine persönliche Ebene und wird beleidigend. Das bringt uns nicht weiter. Es geht doch um einen schwerwiegenden politischen Konflikt. Dazu gibt es unterschiedliche Auffassungen. Und es sind jede Menge Emotionen im Spiel. Sehen Sie, wir arbeiten mit der Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden zusammen, wir arbeiten mit Moshe Zuckermann zusammen. Von sieben Rednern unserer Konferenz sind drei Israelis.

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