Aktivisten wollen Real und Post wegen Gesichtserkennung anzeigen


Eigentlich sollen Überwachungskameras Ladendiebstähle und Vandalismus verhindern. Aber dürfen sie auch für personalisierte Werbung eingesetzt werden? (Foto: dpa)
Beide Unternehmen scannen die Gesichter ihrer Kunden in den Filialen, um ihnen maßgeschneiderte Werbung zu zeigen.

Von Marvin Strathmann | Süddeutsche.de

„Dieser Markt wird videoüberwacht“. Ein Schild mit diesem Satz und die dazugehörigen Kameras stehen in jedem größeren Supermarkt. Aber in letzter Zeit werden die Aufzeichnungen der Kameras nicht nur genutzt, um Ladendiebe zu fassen, sondern zusätzlich für personalisierte Werbung. Damit experimentieren die Supermarkt-Kette Real und die Deutsche Post. Stehen zum Beispiel mehr Männer an der Kasse wird auf Bildschirmen Autowerbung gezeigt, sind es mehr Frauen, wird der Spot des Blumenhändlers abgespielt, so zumindest die idealtypische Vorstellung.

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