Sparkasse kündigt Spendenkonto für Holocaust-Leugner


Der deutsche Rechtsextremist Horst Mahler Foto: Balazs Mohai/MTI/AP/dpa
Rechtsextremist Horst Mahler hatte über ein Konto der Berliner Sparkasse Spenden von der rechten Szene erhalten. Die Bank muss das nicht dulden, bestätigt das Landgericht Berlin.

Von Alexander Fröhlich | DER TAGESSPIEGEL

Kein Asyl in Ungarn, Auslieferung nach Deutschland und bald wieder Haft im Gefängnis von Brandenburg/Havel – obendrein bricht dem Holocaust-Leugner, Neonazi und Ex-RAF-Terroristen Horst Mahler eine Finanzquelle weg. Die Berliner Sparkasse hat das Spendenkonto für den 81-Jährigen gekündigt. Grund ist ein YouTube-Video vom 19. April.

An diesem Tag sollte er in Brandenburg/Havel erscheinen, um eine Reststrafe von dreieinhalb Jahren abzusitzen. Stattdessen tauchte er unter und bat die rechte Szene via Video darum, Spenden für seine Flucht und seinen Lebensunterhalt auf das Sparkassenkonto einzuzahlen. Seitdem kam Geld von Neonazis aus dem In- und Ausland, ein häufiger Verwendungszweck: „Spende für Kamerad Mahler“.

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