Mehr Mut in Richtung verheiratete Priester?


Auch nicht schlecht!
Papst Franziskus zeigt sich grundsätzlich offen für die Priesterweihe von verheirateten Männern. Doch auch wenn sich hier etwas bewegt, bleibt eine wichtige Gruppe in der Kirche weiterhin aussen vor.

Von Stefan Reis Schweizer | Neue Zürcher Zeitung

Es ist neu, dass ein Pontifex die Frage der Viri probati, in diesem Fall die Priesterweihe von verheirateten Männern, öffentlich für überlegenswert hält. Zu Franziskus passt es, dass er die Bischöfe zu Mut und Courage in der Seelsorge aufruft. Das in dieser Angelegenheit vom Papst verwendete Wort («corajudos») könnte man auch mit «verwegen» übersetzen. An ihrer Verwegenheit in solchen Fragen wurden Bischöfe bisher kaum gemessen. Eher ist man sich aus dem Umfeld des letzten Konzils noch des Diktums gewahr, die Mitra – die Kopfbedeckung der Bischöfe steht hier für die Person – sei «das Löschhorn des Geistes». Gemeint ist: Wer als jüngerer Theologe auf Fortschritte gedrängt hatte, forderte dann nach seiner Bischofsweihe in vermeintlicher Treue zu Rom die Wahrung des Bestehenden ein.

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