Philosoph Sommer: „Christliche Werte sind eine besondere Absurdität“


foto: privat Nietzsche und Nietzsche-Experte: Andreas Urs Sommer vor einer Skulptur in Röcken, wo der deutsche Philosoph geboren und begraben wurde.
Der Schweizer Andreas Urs Sommer erklärt, warum wir Werte brauchen, obwohl es sie nicht gibt, und wie die Linken dem konservativen Milieu die „Wertewaffe“ aus der Hand genommen haben

Interview Lisa Nimmervoll | derStandard.at

STANDARD: Alle reden über Werte, vor allem Politiker, zumal jene, die sich „Integration“ auf ihre Fahnen heften. Sie dagegen sagen: Es gibt sie gar nicht. Werte seien „Fiktionen.“ Was heißt das denn?

Sommer: Ich sage, es gibt sie nicht, wie es Bücher, Bäume oder Buntstifte gibt. Werte sind auch keine fest umschriebenen, mentalen Gegenstände. Sie verändern sich ständig in unserem kommunikativen Prozess, und in diesem Sinne behaupte ich, dass es Werte nicht als etwas fest Umrissenes, Festgeschriebenes gibt, das wir nur vom Ideenhimmel pflücken müssten, und dann hätten wir es.

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