Antisemitismus in der AKP: Erdoğan und die Zinslobby


Recep Tayyip Erdogan (Bild: Regierung v. Chile, CC-BY 3.0)

Der türkische Präsident lastet die Misere seines Landes den Juden als „Strippenziehern“ an. Damit entlarvt er seine antisemitischen Denkmuster.

Von Marc David Baer | taz.de

Wenn der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan europäische Spitzenpolitiker als Nazis verunglimpft, unterstellt er letzten Endes eine jüdische Verschwörung. Nachdem in Deutschland und den Niederlanden politische Veranstaltungen mit türkischen Kabinettsmitgliedern abgesagt wurden, warf Erdoğan der Bundeskanzlerin Angela Merkel „Nazimethoden“ vor und nannte die Niederländer „Nazi-Nachfahren“.

Was in der Aufregung übersehen wurde, ist, wie sich der türkische Präsident Erdoğan nationalsozialistischer Motive bedient, wenn er „den internationalen Juden“ für seine Probleme und die seines Landes verantwortlich macht.

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