Tod von Oury Jalloh: Initiative fordert Auskunft zu Brandgutachten


Während einer Kundgebung zum Tod von Oury Jalloh © Uwe Hiksch @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Ein Gutachten sollte klären, ob Oury Jalloh sich in der Dessauer Polizeizelle selbst angezündet hat. Seit dem warten Angehörige auf das Ergebnis des Gutachtens. Die Gedenk-Initiative Jalloh wirft der Staatsanwaltschaft Vertuschung und Strafvereitelung im Amt vor.

MiGAZIN

Mehr als zwölf Jahre nach dem Tod des Asylbewerbers Oury Jalloh in einer Dessauer Polizeizelle fordern Aktivisten von den Behörden Auskunft zu einem neuen Brandgutachten. Die „Initiative in Gedenken an Oury Jalloh“ kritisierte Anfang dieser Woche in Berlin, die Ergebnisse eines von der Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau beauftragten Brandversuches vom August 2016 lägen noch immer nicht vor. Die Anklagebehörde erklärte, es könne kein Termin für die Veröffentlichung genannt werden. Es werde Sacharbeit geleistet.

Die Initiative kritisierte, selbst die Anwältinnen der Familie Jalloh hätten seit August 2016 trotz wiederholter Anträge keine aktuelle Akteneinsicht mehr erhalten. Sie seien weder über die Details des Versuchsaufbaus im Institut für Brand- und Löschforschung im sächsischen Dippoldiswalde noch über sonstige Ermittlungsschritte der Staatsanwaltschaft informiert worden.

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