Vatikan prüft Exkommunikation von Mafia-Mitgliedern

Bild: hiphop ’n’more
Papst Franziskus hatte sich schon einmal für die Exkommunikation von Mafiosi eingesetzt. Nun überlegt der Vatikan, generell härter gegen Mitglieder der Mafia vorzugehen

Frankfurter Allgemeine

Der Vatikan denkt offenbar über eine härtere Gangart gegen die Mafia und andere kriminelle Vereinigungen nach. Künftig könnte bereits die Zugehörigkeit zum organisierten Verbrechen automatisch zur Exkommunikation führen, also dem Ausschluss aus der katholischen Kirche, wie aus einer vatikanischen Mitteilung vom Wochenende hervorgeht. Die Exkommunikation ist die schwerste Strafe, die das Kirchenrecht kennt.

Eine Arbeitsgruppe bereite ein Dokument vor, das „die Frage einer Exkommunikation wegen Korruption und Zugehörigkeit zu einer mafiösen Vereinigung vertieft“, heißt es in der Presseerklärung der vatikanischen Behörde „für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen“. Diese Frage solle auf internationaler Ebene und mit Blick auf die kirchliche Lehre geklärt werden.

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BAMF fordert „christliche“ Dolmetscher

Für die Asylverfahren von konvertierten Flüchtlingen braucht das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) nach Aussage seiner Präsidentin Jutta Cordt mehr christliche Dolmetscher. Denn bei diesen Verfahren müssten die Übersetzer mit den Inhalten und den Fachbegriffen des christlichen Glaubens vertraut sein, sagte Cordt am Sonntag bei der Sommertagung des Politischen Clubs der Evangelischen Akademie Tutzing zum Thema Integration.

evangelisch.de

Das Bundesamt könne nicht die Ernsthaftigkeit oder die inneren Beweggründe eines Flüchtlings für den Glaubensübertritt überprüfen und einschätzen. Deshalb sei die Grundlage der Asyl-Entscheidung, wie der Flüchtling seinen christlichen Glauben lebe und welche Gefahren ihm deshalb in seinem Herkunftsland drohen könnten.

ANTI-GAY PASTOR ARRESTED ON 70 COUNTS OF CHILD PORNOGRAPHY

Image: joemygod.com
This is Dave Reynolds, the recently fired pastor of the Cornerstone Bible Fellowship in Sherwood, Arkansas. He’s currently facing 70 counts of distributing, possessing, or viewing child pornography.

By Hemley Gonzalez | United Humanists

Oh, and he’s also vehemently antigay.

The 40-year-old pastor regularly preached that marriage is between a man and a woman and that all homosexual activity is a sin.

He was arrested after police received a tip from the National Center for Missing and Exploited Children, which claimed that a social media account in Sherwood was storing pages and pages of child pornography.

The account allegedly belonged to Reynolds.

In March, Reynolds informed elders at Cornerstone Bible Fellowship that he was under investigation for child porn possession.

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Dodo Käßmann kritisiert deutsche Waffenexporte – bigott

Militärpfarrer spenden gemeinsam den Segen
Die evangelische Theologin Margot Käßmann hat die deutschen Waffenexporte scharf kritisiert. „Wir beklagen die Kriege dieser Welt, aber wir verdienen an ihnen“, heißt es in einem Beitrag der Reformationsbotschafterin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für die „Bild am Sonntag“.

evangelisch.de

Im vergangenen Jahr habe die Bundesregierung Rüstungsexporte in Höhe von 6,85 Milliarden Euro genehmigt. Käßmann: „Das ist der zweithöchste Wert in der Geschichte der Bundesrepublik.“ Sie forderte, Rüstungsexporte zum Thema bei der Bundestagswahl zu machen.

Außerdem hätten die Kriegswaffenausfuhren zugenommen, darunter auch in problematische Länder wie Algerien, Katar, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate.

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Irakische Armee beginnt Erstürmung der Altstadt von Mossul

Irakische Soldaten in Mossul (Archivbild).FOTO: ANDREA DICENZO/DPA
Die Einnahme des Zentrums wäre gleichbedeutend mit der kompletten Eroberung der letzten bedeutenden Stadt in den Händen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Irak.

DER TAGESSPIEGEL

Die irakische Armee hat mit einer Offensive auf die Altstadt der umkämpften Großstadt Mossul begonnen. An dem Einsatz seien neben den Streitkräften auch Anti-Terror-Einheiten und die Bundespolizei beteiligt, erklärte Armeekommandeur Abdulamir Jarallah am Sonntag.

„Die ersten Luftangriffe haben gegen Mitternacht begonnen“, sagte ein Offizier des Einsatzkommandos. „Die Sicherheitskräfte haben im Morgengrauen damit begonnen, Teile der Altstadt zu stürmen“, sagte er. Es waren Schüsse aus Maschinengewehren zu hören, Rauch stieg über der Altstadt auf.

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„Der Islam ist plural“

Die Imamin Seyran Ates und Mitglieder der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin (picture alliance / dpa / Sören Stache)
Zeigen, dass Islam, Demokratie und Gleichberechtigung der Geschlechter sehr wohl miteinander vereinbar sind: Das will Seyran Ates mit der von ihr gegründeten liberalen Moscheegemeinde in Berlin. Dafür habe sie von Muslimen bisher vor allem Zuspruch erfahren.

Seyran Ates im Gespräch mit Christian Rabhansl | Deutschlandradio Kultur

In den Räumen einer evangelischen Kirchengemeinde in Berlin ist am Freitagabend die liberale Ibn-Rushd-Goethe-Moschee eröffnet worden.

Dass die Eröffnung unter Polizeischutz stattfand, ist der Gründerin der Moscheegemeinde, Seyran Ates zufolge, lediglich auf die allgemeine Bedrohungslage durch Islamisten zurückzuführen. Persönlich hingegen habe sie „mehrheitlich positive Rekationen“ erfahren, betonte sie im Deutschlandfunk Kultur.

So bekomme sie „unglaublich viele Zuschriften, auch von türkischen, kurdischen und arabischen Männern – auch Geschäftsmännern“, sagte die deutsch-türkische Rechtsanwältin und Frauenrechtlerin. „Der eine spendiert uns die Schilder, die Flyer, der andere… den ganzen Tag bekommen wir Snacks und Getränke und Kaffee und Tee.“ Auch von Menschen, die zum Beten kommen wollten, gebe es viel Zuspruch.

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Angehörige der NSU-Opfer verklagen Staat

Die Familie des NSU-Opfers Enver Simsek stehen in Nürnberg vor einer Gedenktafel. Sie ist eine der Kläger. Foto: Daniel Karmann (dpa)
Angehörige der Opfer der rassistisch motivierten NSU-Mordserie verklagen den Staat auf Schadenersatz. Ihr Vorwurf: Die untergetauchten Täter hätten festgenommen werden können, wenn Behörden es gewollt hätten.

Frankfurter Rundschau

Während sich der NSU-Prozess in München nach vier Jahren langsam dem Ende nähert, wird in Nürnberg ein zweites Verfahren im Zusammenhang mit der rassistisch motivierten Mordserie vorbereitet. Zwei Familien haben den Staat auf Schadenersatz verklagt – Angehörige der beiden NSU-Mordopfer Enver Simsek und Ismail Yasar, die mutmaßlich beide in Nürnberg von den Terroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt erschossen wurden.

Einer der Kläger ist Abdulkerim Simsek. Er war noch ein Kind, als sein Vater am 9. September 2000 ermordet wurde. Ein Bild habe sich seitdem in seinem Gedächtnis festgesetzt: „Wie mein Vater schwer verletzt auf der Intensivstation im Krankenhaus lag, mit den Schussverletzungen“, berichtet er. „Wie man uns gesagt hat, dass er sterben wird.“

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Mit Allah hinter Gittern

Raus aus dem Alltag. Für viele der Gläubigen bedeutet das Freitagsgebet eine Unterbrechung des oftmals rauen Gefängnislebens.FOTO: FLORIAN NIEDERMANN
Seit Kurzem haben Muslime in Berliner Gefängnissen ein Recht auf Seelsorge. Können Imame die Insassen auch vor islamistischer Radikalisierung schützen? Zu Besuch beim Freitagsgebet in Plötzensee. Unser Blendle-Tipp.

Von Florian Niedermann | DER TAGESSPIEGEL

Es ist ein trister Ort, an dem Imam Mohammad Imran Sagir das kleine Wunder gelingt. Ein Konferenzzimmer in der Justizvollzugsanstalt Plötzensee. Grau-grüner PVC-Boden, Zierpalme in der Ecke, ein verblichenes Bild an der Wand.

Vor ihm, wo sonst Tische und Stühle stehen, liegen jetzt Gebetsteppiche, dahinter aufgereiht: sieben junge Männer auf Socken. Gewaltverbrecher, Einbrecher, Schmuggler. Einige tragen Bart und stecken in traditionellen Gewändern wie Kaftan und Dschellaba, andere in Jogginghosen und Pullover. Der Imam begrüßt jeden von ihnen freundlich. Die Gesichter bleiben hart.

Dann zieht Sagir aus seiner Westentasche ein daumengroßes Fläschchen, öffnet den Schraubverschluss, reicht es den jungen Männern. Der Reihe nach träufeln sie sich ein paar Tropfen der klaren Flüssigkeit in die Hände und streichen sie sich an den Hals. Ein Duft von Zitrusfrüchten und Jasmin durchdringt den Raum, einige Männer lächeln jetzt.

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Unabhängigkeit der Provinz Kurdistan

Kurden Wachturm, Bild:derStandard.at
Masrour Barzani, Chef der Sicherheitsdienste der Autonomen Provinz Kurdistan und Sohn des Präsidenten Masud Barzani, traf sich mit einer hochrangigen Delegation, der in der Region ansässigen Religionsgemeinschaften, der auch der chaldäische Erzbischof von Erbil und Redemptoristenpater Bashar Warda und der syrisch-orthodoxe Bischof von Mossul, Nicodemus Daud Matti Sharaf angehörten.

kath.net

Bei dem Treffen, dass am vergangenen Dienstag, den 13. Juni in Erbil stattfand, befassten sich die Gesprächsteilnehmer mit den dringenden Herausforderungen in den vom IS befreiten Gebieten im Nordirak und die künftige politische Verwaltung der Region unter anderem auch mit Blick auf den von der kurdischen Führung für den kommenden 25. September anberaumte Unabhängigkeits-Referendum.

Dabei erinnerte Masrour Barzani an die Rolle der autonomen Provinz Kurdistan und deren Regierung bei der Unterbringung der aus Mossul und der Niniveh-Ebene geflohenen Christen. Masrour bekräftigte, man werde auch künftig dafür eintreten, dass es nicht zur Diskriminierung zwischen verschiedenen ethnischen und religiösen Komponenten in einem künftigen unabhängigen Staat Kurdistan kommen werde. Die kurdische Führung sei bereit, der größtenteils von Christen bewohnten Provinz Niniveh weitgehende Autonomie zu gewährleisten.

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Netzwerkdurchsetzungsgesetz: Forscher warnen vor voreiligem Löschen von „Fake News“

Bild: heise online
Kommunikationswissenschaftler halten den Plan der Bundesregierung, gesetzlich schärfer gegen Falschmeldungen in sozialen Netzwerken vorzugehen, für kontraproduktiv. Populisten könnten damit gestärkt werden.

Von Stefan Krempl | heise online

Der Streit über das geplante Netzwerkdurchsetzungsgesetz konzentriert sich vor allem auf strafbare Hasskommentare, obwohl soziale Netzwerke wie Facebook laut dem Entwurf der Bundesregierung auch gegen bewusst gestreute Falschmeldungen offensiver vorgehen sollen. Dieser im Wahlkampf geplante Schuss könnte aber nach hinten losgehen. Das haben Philipp Müller und Nora Denner vom Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in einem heise online vorliegenden Kurzgutachten zu „Fake News“ herausgearbeitet, das die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Auftrag gegeben hat.

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Verführer, Einflüsterer und Urväter der Fake-News

foto: picturedesk.com / interfoto / friedrich Ob „Bezaubernde Jeannie“, Geist aus der Flasche, islamische Website oder Volksmärchen: Dschinn beschäftigen die Menschen bis heute – besonders oft auf dem Balkan. Mitunter wird sogar der Imam bemüht, um den vermeintlichen Dämon (oder den Ehepartner) zu besiegen.

Auf dem Balkan ist der Glaube an Dschinn verbreitet. Die Dämonen, die versuchen, die Menschen auf Irrwege zu bringen, werden auch im Koran erwähnt

Von Adelheid Wölfl | derStandard.at

Edo stand von Beginn an unter Mirjanas Schlapfen. Sie diktierte, was er zu tun hatte, sie verlangte Geld für eine neue Küche, für ein neues Sofa, für ihre Maniküre. Edo getraute sich nie, nein zu sagen, er verschuldete sich, er wurde zappelig. Aber er war Mirjana voll und ganz verfallen. Edos Eltern schauten eine Weile zu, dann rückten sie mit ihrer Diagnose heraus: „Edo, du bist von einem Dschinn besessen!“, sagten die Bosnier. Und der arme Edo suchte nach einem Imam, der ihm den Dschinn austreiben sollte.

Der Glaube an die Dschinn ist nicht nur unter Muslimen auf dem Balkan verbreitet. Wenn jemand ungewöhnliches Verhalten zeigt, wird ein Dschinn dahinter vermutet. Vielen Schwulen, die sich trotz stetiger Ermahnungen nicht für Frauen interessieren, wird etwa ernsthaft geraten, sich den „Dschinn“ austreiben zu lassen. In diesen vormodernen Vorstellungswelten werden Phänomene, die nicht ins eigene Weltbild passen oder Angst machen, nach außen ausgelagert.

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Erdogan droht Oppositionsführer: „Seien Sie nicht überrascht“

Kemal Kilicdaroglu stößt mit seinem „Marsch für Gerechtigkeit“ auf wenig Gegenliebe bei Präsident Erdogan. – REUTERS
Der türkische Präsident will CHP-Chef Kilicdaroglu daran hindern, einen Protestmarsch fortzusetzen. Dieser solle sich nicht wundern, „wenn die Justizbehörden Sie irgendwohin zitieren“

Die Presse.com

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat Oppositionsführer Kemal Kilicdaroglu gewarnt, einen geplanten Protestmarsch weiter fortzusetzen. Erdogan drohte Kilicdaroglu am Samstag mit rechtlichen Schritten. „Menschen raus auf die Straße zu rufen ist weder für sie noch für das Land gut“, sagte Erdogan. „Wenn die Justizbehörden Sie morgen irgendwohin zitieren, dann seien Sie nicht überrascht.“

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«Warum braucht ein lebensmüder Mensch eine Lizenz zum Sterben?»

Eine Kommission soll prüfen, wie die Abgabepraxis von Sterbemitteln liberalisiert werden kann. Das hat die Deutschschweizer Sektion der Sterbehilforganisation an ihrer jährlichen Generalversammlung beschlossen.

Von Lena Schenkel | Neue Zürcher Zeitung

Sollen auch gesunde, lebensmüde alte Menschen in den Freitod begleitet werden können? Mit dieser Frage haben sich am Samstag rund 500 Mitglieder von Exit Deutsche Schweiz an ihrer jährlichen Generalversammlung in Zürich befasst. Eine 13-köpfige Gruppe von langjährigen Exit-Mitgliedern rund um den ehemaligen Leiter ihrer Geschäftsprüfungskommssion Klaus Hotz und den ehemaligen Präsidenten Werner Kriesi hatte einen entsprechenden Antrag gestellt, der bereits im Vorfeld der GV für mediales Aufsehen gesorgt hatte.

Dabei hatte Exit sein Bestreben, den sogenannten Altersfreitod zu enttabuisieren, bereits vor drei Jahren in seinen Statuen verankert und sich vor sechs Jahren ebendort für einen erleichterten Zugang zum Sterbemittel Natrium-Pentobarbital (NaP) ausgesprochen, jeweils mit hoher Zustimmung ihrer Mitglieder.

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Bin ich transweiblich, cross-gender oder inter*?

Mann oder Frau? Biologische Tatsache oder soziale Konstruktion? / picture alliance
Das auf Selbstverwirklichung gepolte Individuum der Spätmoderne möchte keine Grenzen kennen. Am allerwenigsten so kontingente wie das Geschlecht. Auch wenn das mitunter absurde Züge annimmt

Von Alexander Grau | Cicero

Beginnen wir mit einem kleinen Gedankenexperiment aus dem Genre Science-Fiction: Stellen wir uns einfach vor, dass, irgendwann in ein paar tausend Jahren, wenn die Menschheit schon lange das Zeitliche gesegnet hat, Außerirdische unsere Erde besuchen. Sie werden Reste unserer einstmaligen Zivilisation finden, letzte Trümmer unserer Städte und Siedlungen. Neugierig geworden, werden sie früher oder später unsere Friedhöfe entdecken. Außerirdische Archäologen werden dann versuchen, aus den Gräbern Rückschlüsse über unsere Kultur zu ziehen, und ihre Humanpaläontologen werden sich über unsere Knochen beugen. Sie werden feststellen, wie alt wir im Schnitt geworden sind, welche Krankheiten wir hatten, wie wir uns ernäherten und sie werden – Achtung, Überraschung – feststellen, dass Homo Sapiens zwei Geschlechter hatte. Dafür benötigen unsere Alien-Freunde Gentests und anatomische Vergleiche.

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Für die Grünen wird der Wahlkampf zum Existenzkampf

Miese Umfragewerte, inhaltliche Spaltung – auf ihrem Parteitag versuchen die Grünen sich per öffentlicher Selbsttherapie neuen Schwung zu verleihen. Und dabei finden sie sogar einen gemeinsamen Nenner.

Von Claudia Kade | DIE WELT

Seltsam einig sind sich die Grünen diesmal. In der Führungsspitze genauso wie tatsächlich auch an der Basis. Und das ist bei den streitverliebten Grünen ein beunruhigendes Signal. Es geht nicht um eine neue inhaltliche Einmütigkeit, natürlich nicht. Aber auf dem Parteitag zum Start in den Bundestagswahlkampf machen sich die Grünen kollektiv auf die Suche nach der eigenen Existenzberechtigung.

Winfried Kretschmann ist der Erste, der offen ausspricht, was viele insgeheim bedrückt. „Wozu braucht es die Grünen noch?“ Der einzige grüne Ministerpräsident hat in Baden-Württemberg ein 30-Prozent-Ergebnis im Rücken und keine Existenzsorgen.

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Creationists Are Promoting a Book Featuring Noah Fighting a Dinosaur

Remember in the Bible when Noah battled a dinosaur in an arena?

By Hemant Mehta | Friendly Atheist

Answers in Genesis does. Or at least they have no problem promoting it in a book about how “God shapes [Noah] into the man who eventually saves humanity’s future.”

I would tell you this is a work of fiction… but isn’t everything on their site?

It’s also not the only Creationist reference to biblical characters fighting dinosaurs. Ken Ham has an entire diorama in Ark Encounter showcasing a batter between humans, giants, and dinosaurs. Because science.

Gentherapie: „Das Menschsein wird sich verändern“

foto: raj k. raj/ getty images Siddhartha Mukherjee ist ein amerikanischer Arzt mit indischen Wurzeln. Er ist Forscher am Columbia University Center. Für sein Buch „Der König aller Krankheiten“ wurde er mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Mukherjee lebt mit seiner Frau und zwei Töchtern in New York.

Die Möglichkeit, das menschliche Genom manipulieren zu können, ist ein Wendepunkt, warnt der Arzt, Genforscher und Bestsellerautor Siddhartha Mukherjee

derStandard.at

STANDARD: Sie sind Onkologe. Warum haben Sie dieses für Laien verständliche und spannende Buch über Gene geschrieben?

Mukherjee: Wir leben in aufregenden Zeiten. Seit vielen Jahren arbeiten Wissenschafter daran, das Genom nicht nur lesen, sondern es auch interpretieren zu können. Wir sind aber an einem Punkt, an dem wir mit von uns entwickelten Technologien in den Bauplan des menschlichen Lebens eingreifen können. Das ist ein Wendepunkt. Es wird das gesamte Menschsein verändern.

STANDARD: Inwiefern?

Mukherjee: Es ist wie eine Maschine, die plötzlich selbstständig zu denken beginnt und, möglicherweise ohne dass man eingreifen kann, ihr Programm verändert.

STANDARD: Das klingt beängstigend.

Mukherjee: Es ist, als ob man die Evolution an den Hörnern packt und versucht, eine Bestie zu reiten. Wir wissen nicht, was passieren wird. Es gibt eine Unzahl ungeklärter Fragen, die das Leben jedes Einzelnen beeinflussen könnten. Was ist machbar, was ethisch vertretbar? Wer soll Grenzen setzen? Solche Entscheidungen sollten nicht von ein paar Eingeweihten getroffen werden. Jeder sollte mitreden können. Deshalb habe ich dieses Buch geschrieben.

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Ägypten: 30 Todesurteile wegen Anschlag auf Generalstaatsanwalt

Präsident al-Sisi, Bild: businessinsider.com/bearb.:BB

Ein ägyptisches Gericht hat am Samstag 30 Islamisten wegen ihrer Beteiligung an der Ermordung des ehemaligen Generalstaatsanwaltes Hischam Barakat zum Tode verurteilt.

Neue Zürcher Zeitung

Barakat war Ende Juni 2015 in Kairo bei einem Bombenanschlag auf seinen Autokonvoi ums Leben gekommen. Der frühere Generalstaatsanwalt ist das prominenteste Opfer in einer Reihe von Anschlägen in dem Land seit 2013. Staatliche Medien hatten zunächst von 31 Todesurteilen berichtet.

Die Richter leiteten ihr Urteil an den Grossmufti für eine nicht bindende Einschätzung weiter. Am 22. Juli will das Gericht seine Entscheidung dann noch einmal bestätigen oder verwerfen. Danach kann Berufung gegen den Richterspruch eingelegt werden.

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Özoguz: Kommunales Wahlrecht für Ausländer

Für ein kommunales Wahlrecht von Ausländern und Migranten macht sich die Staatsministerin Aydan Özoguz (SPD) stark. Bei Entscheidungen in den Kommunen, die das direkte Lebensumfeld betreffen, wie etwa Baumaßnahmen, sollten die Ausländer, die „seit Jahren hier leben, arbeiten und Steuern zahlen“, auch mitbestimmen dürfen, sagte die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration am Samstag bei der Sommertagung des Politischen Clubs der Evangelischen Akademie Tutzing.

evangelisch.de

Außerdem sprach sich Özoguz für ein Einwanderungsgesetz und ein eigenes Einwanderungs-Ministerium aus. Denn es würde die Integration erleichtern, wenn die vielen Regelungen in diesem Bereich in ein modernes, transparentes Einwanderungsgesetz gegossen werden könnten. Ein eigenes Ministerium hätte die Möglichkeit, Gesetzesvorschläge auf den Weg zu bringen. Bisher sei sie für eine Gesetzes-Initiative auf die Unterstützung eines anderen Ministeriums angewiesen, sagte die Beauftragte.

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Increasing Pharma Profits Come from Price Bumps, Not New Drugs

Image: MOTHERBOARD
When Martin Shkreli made news in 2015 for jacking the price of Daraprim, a drug used to prevent certain parasitic infections in HIV patients, from $13.50 per pill to over $750 per pill he was basically cast as a comic book villain. A craven boyman cashing in on the needs of the sick. He became an outlier, a pharma celebrity posed in relief to an industry that otherwise remained faceless.

By Michael Byrne | MOTHERBOARD

Shkreli wasn’t really an outlier though. He was just a part of the pharma continuum. In the pharmaceutical industry, some 80 percent of the growth in profits in 2015 are attributable to price increases rather than new drugs. This is according to a new op-ed in Stat from Robin Feldman, director of the Institute for Innovation Law at UC Hastings College of the Law and a frequent patent law commentator. Feldman is currently pitching a new book: Drug Wars: How Big Pharma Raises Prices and Keeps Generics Off the Market.

„Between 2010 and 2014, prices for the 30 best-selling drugs in the U.S. rose eight times faster than inflation,“ Feldman writes. „Americans bear the brunt of these increases. For example, the liver failure drug Syprine, which costs less than $400 a year in some countries, has a list price around $300,000 in the United States.“

In the US, the difference between an affordable drug and otherwise is mostly determined by whether or not a generic version of the drug exists. If it does not exist, then the drug manufacturer can basically charge whatever it wants. If it does exist, competition invariably drives the price down. So, the task of the drug maker is delaying for as long as possible the introduction of the generic drug. Drug companies have made an art of this.

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