Angehörige der NSU-Opfer verklagen Staat


Die Familie des NSU-Opfers Enver Simsek stehen in Nürnberg vor einer Gedenktafel. Sie ist eine der Kläger. Foto: Daniel Karmann (dpa)
Angehörige der Opfer der rassistisch motivierten NSU-Mordserie verklagen den Staat auf Schadenersatz. Ihr Vorwurf: Die untergetauchten Täter hätten festgenommen werden können, wenn Behörden es gewollt hätten.

Frankfurter Rundschau

Während sich der NSU-Prozess in München nach vier Jahren langsam dem Ende nähert, wird in Nürnberg ein zweites Verfahren im Zusammenhang mit der rassistisch motivierten Mordserie vorbereitet. Zwei Familien haben den Staat auf Schadenersatz verklagt – Angehörige der beiden NSU-Mordopfer Enver Simsek und Ismail Yasar, die mutmaßlich beide in Nürnberg von den Terroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt erschossen wurden.

Einer der Kläger ist Abdulkerim Simsek. Er war noch ein Kind, als sein Vater am 9. September 2000 ermordet wurde. Ein Bild habe sich seitdem in seinem Gedächtnis festgesetzt: „Wie mein Vater schwer verletzt auf der Intensivstation im Krankenhaus lag, mit den Schussverletzungen“, berichtet er. „Wie man uns gesagt hat, dass er sterben wird.“

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