„Der Islam ist plural“


Die Imamin Seyran Ates und Mitglieder der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin (picture alliance / dpa / Sören Stache)
Zeigen, dass Islam, Demokratie und Gleichberechtigung der Geschlechter sehr wohl miteinander vereinbar sind: Das will Seyran Ates mit der von ihr gegründeten liberalen Moscheegemeinde in Berlin. Dafür habe sie von Muslimen bisher vor allem Zuspruch erfahren.

Seyran Ates im Gespräch mit Christian Rabhansl | Deutschlandradio Kultur

In den Räumen einer evangelischen Kirchengemeinde in Berlin ist am Freitagabend die liberale Ibn-Rushd-Goethe-Moschee eröffnet worden.

Dass die Eröffnung unter Polizeischutz stattfand, ist der Gründerin der Moscheegemeinde, Seyran Ates zufolge, lediglich auf die allgemeine Bedrohungslage durch Islamisten zurückzuführen. Persönlich hingegen habe sie „mehrheitlich positive Rekationen“ erfahren, betonte sie im Deutschlandfunk Kultur.

So bekomme sie „unglaublich viele Zuschriften, auch von türkischen, kurdischen und arabischen Männern – auch Geschäftsmännern“, sagte die deutsch-türkische Rechtsanwältin und Frauenrechtlerin. „Der eine spendiert uns die Schilder, die Flyer, der andere… den ganzen Tag bekommen wir Snacks und Getränke und Kaffee und Tee.“ Auch von Menschen, die zum Beten kommen wollten, gebe es viel Zuspruch.

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