«Warum braucht ein lebensmüder Mensch eine Lizenz zum Sterben?»


Eine Kommission soll prüfen, wie die Abgabepraxis von Sterbemitteln liberalisiert werden kann. Das hat die Deutschschweizer Sektion der Sterbehilforganisation an ihrer jährlichen Generalversammlung beschlossen.

Von Lena Schenkel | Neue Zürcher Zeitung

Sollen auch gesunde, lebensmüde alte Menschen in den Freitod begleitet werden können? Mit dieser Frage haben sich am Samstag rund 500 Mitglieder von Exit Deutsche Schweiz an ihrer jährlichen Generalversammlung in Zürich befasst. Eine 13-köpfige Gruppe von langjährigen Exit-Mitgliedern rund um den ehemaligen Leiter ihrer Geschäftsprüfungskommssion Klaus Hotz und den ehemaligen Präsidenten Werner Kriesi hatte einen entsprechenden Antrag gestellt, der bereits im Vorfeld der GV für mediales Aufsehen gesorgt hatte.

Dabei hatte Exit sein Bestreben, den sogenannten Altersfreitod zu enttabuisieren, bereits vor drei Jahren in seinen Statuen verankert und sich vor sechs Jahren ebendort für einen erleichterten Zugang zum Sterbemittel Natrium-Pentobarbital (NaP) ausgesprochen, jeweils mit hoher Zustimmung ihrer Mitglieder.

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