GEFÄLSCHTE BRIEFE: Für die Niedersachsen-AfD wird es jetzt richtig eng


Niedersachsens AfD-Chef Armin-Paul Hampel muss um seinen sicheren Listenplatz fürchten Quelle: picture alliance / Rolf Vennenbe/ve kno
In der Affäre um gefälschte Briefe der Landeswahlleiterin werfen parteiinterne Dokumente neue Fragen auf. Der Bundesvorstand verlangt die Neuwahl der Bundestagskandidaten – und dreht den Geldhahn zu.

Von Matthias Kamann | DIE WELT

In der Affäre um gefälschte Briefe der Landeswahlleiterin in Niedersachsen gerät der dortige AfD-Landesverband immer mehr unter Druck. Zum einen verhängte der Bundesvorstand der Partei am Freitag finanzielle Sanktionen, die den Landesvorstand unter dessen Chef Armin Paul Hampel empfindlich treffen. Zum andern fiel am Wochenende neues Licht auf die Stellungnahme, die die niedersächsische AfD zu der Briefe-Affäre abgegeben hat. Der Landespartei droht vor der Bundestagswahl ein Debakel.

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