Hatte unsere Sonne einst einen Zwilling?


Geburt eines Mehrfachsternsystems in der Perseus-Molekülwolke, aufgenommen von den ALMA-Teleskopen. © Bill Saxton, ALMA (ESO/NAOJ/NRAO), NRAO/AUI/NSF
Verlorener Partner: Den mystischen Sonnenzwilling „Nemesis“ könnte es einst wirklich gegeben haben. Denn unsere Sonne wurde wahrscheinlich einst als Doppelstern geboren. Das legen neue Beobachtungen in der Perseus-Sternenwiege nahe. Demnach könnten alle Sterne zunächst als Doppelsterne entstehen. Ein Teil von ihnen trennt sich dann kurz darauf und wird so zu „Einzelgängern“, wie die Astronomen berichten. Sollte sich dies bestätigen, wirft dies ein neues Licht auf die Sternbildung im Kosmos.

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Doppelsterne sind im Kosmos keine Seltenheit – im Gegenteil. Bei den massereichen Sternen könnte ihr Anteil sogar bei 90 Prozent liegen, wie Astronomen festgestellt haben. Auch unserer nächster Nachbar, Alpha Centauri, ist ein Doppelsternsystem. Diese und andere Beobachtungen ließen einige Forscher sogar vermuten, dass möglicherweise die meisten, wenn nicht sogar alle Sterne zunächst als Paar entstehen.

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