So urteilen Aslyentscheider über Leben und Tod


Innerhalb von wenigen Stunden müssen die BAMF-Mitarbeiter über Schicksale entscheiden. Foto: Marcus Winterbauer
Stimmt die Geschichte oder nicht? Anhand eines Gesprächs entscheiden BAMF-Mitarbeiter, ob Geflüchtete Asyl erhalten. Ein ZDF-Team war dabei.

Von Tilmann P. Gangloff | Frankfurter Rundschau

In deutschen Amtsstuben wird tagtäglich über Schicksale entschieden, aber die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesamtes für Migration (Bamf) tragen eine ganz besondere Verantwortung: Sie treffen womöglich Entscheidungen über Leben oder Tod. Im Rahmen einer Anhörung, die bis zu drei Stunden dauern kann, müssen sie sich ein Bild davon machen, ob die Schilderungen der Asylbewerber die Voraussetzungen auf Bewilligung ihres Asylantrags erfüllen.

Im Rahmen ihres leider viel zu spät ausgestrahlten Kleinen Fernsehspiels „Auf dünnem Eis“ stellen Sandra Budesheim und Sabine Zimmer drei dieser Asylentscheider vor. Obwohl die filmischen Voraussetzungen denkbar ungünstig sind – die gut 95 Minuten bestehen fast nur aus Gesprächen -, ist den beiden Autorinnen ein erstaunlich spannendes Stück gelungen.

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