Inkassounternehmen sollen Rundfunkbeitrag eintreiben


Der Beitragsservice in Köln-Bocklemünd: Auch 2016 Rückgang der Einnahmen Quelle: picture alliance / Geisler-Fotop/Uwe Geisler
Der Beitragsservice, der das Geld für ARD und ZDF eintreibt, zieht Bilanz. Die Einnahmen sanken im vergangenen Jahr. Etwa zehn Prozent aller Konten – 4,6 Millionen – befanden sich in Mahnverfahren.

Von Christian Meier | DIE WELT

Die Einnahmen aus dem Rundfunkbeitrag sind nach einem deutlichen Anstieg in den Jahren seit 2013 zum zweiten Mal hintereinander gesunken. 7,978 Milliarden Euro flossen im vergangenen Jahr an den Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio. 153 Millionen Euro weniger als im Vorjahr.

Stefan Wolf, der Geschäftsführer des Beitragsservice, begründete den Rückgang am Mittwoch bei der Vorstellung des Geschäftsberichts für 2016 nicht nur mit dem Rückgang des Beitrags auf 17,50 Euro pro Haushalt. Ebenfalls mache sich ein Anstieg der von der Beitragszahlung befreiten Personen bemerkbar. Zum Jahresende waren das 2,93 Millionen Personen. Mehr als zwei Drittel der Befreiten bezogen Sozialgeld oder Arbeitslosengeld II.

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