Trauung für alle: Vertraute Gegnerschaft


© DPA In einigen Landeskirchen ist die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare bereits etabliert. Oft wird von einer „Trauung“ gesprochen.
In Württembergs Kirche wird heftig darüber gestritten, ob homosexuelle Paare getraut werden sollen. Die Debatte ist schärfer als in vielen anderen Landeskirchen.

Von Reinhard Bingener, Rüdiger Soldt | Frankfurter Allgemeine

Seit vier Jahren diskutieren Gemeindemitglieder und Synodale in der württembergischen Landeskirche darüber, ob es auch eine Segnung für gleichgeschlechtliche Paare geben kann oder sogar geben sollte. Und kaum eine andere Landeskirche in Deutschland ist so gespalten in einen evangelikal-pietistischen und einen linksprotestantischen Flügel wie die württembergische. Nach der letzten Synodalwahl entschied man deshalb, das schwierige Thema – wie es ein Prälat formuliert – „mäandernd“ zu lösen, also über einen langwierigen, gründlichen innerkirchlichen Diskussionsprozess. Der theologische sowie der Rechtsausschuss der Synode bekamen den Auftrag, Lösungsvorschläge zu erarbeiten.

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