Holocaust-Überlebende Dvora Weinstein: „Ich war geschockt“


Dvora Weinstein, 81, war als Holocoust-Überlebende in der vergangenen Woche an der Humboldt-Universität in Berlin.FOTO: PRIVAT
Eine Veranstaltung mit der Zeitzeugin an der Humboldt-Universität wurde massiv gestört. Nun warnt sie vor wachsendem Antisemitismus – und erzählt ihre Geschichte.

Von Ralf Schönball | DER TAGESSPIEGEL

Am vergangenen Mittwoch unterbrachen Störer in der Humboldt-Universität die Veranstaltung einer Delegation um die Knesset-Abgeordnete Aliza Lavie mit vier Jugendlichen und der Holocaust-Überlebenden Dvora Weinstein. Mitten in einem Vortrag skandierten sie anti-israelische Parolen. Nach Angaben des Veranstalters, der Hochschulgruppe der deutsch-israelischen Gesellschaft Berlin, wurden drei Störer der pro-palästinensischen Organisation BDS aus dem Saal geleitet. Die Uni, selbst nicht Veranstalterin, verurteilte den Vorfall, der international Schlagzeilen machte. Der Tagesspiegel sprach nun mit der Holocaust-Überlebenden Dvora Weinstein.

Frau Weinstein, mitten in einer Vortragsveranstaltung niedergeschrien zu werden – wie haben Sie das erlebt?

Ich war geschockt, zumal zwei der drei Störer Israelis sind. Jemand muss sie einer Gehirnwäsche unterzogen haben. Und ich musste an die Worte des Propheten Jesaja denken. Der warnte, die Zerstörung werde aus unserer Mitte kommen.

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