Ozonschicht: „Diese Substanz hatten wir bislang nicht auf dem Radar“


Das Ozonloch über der Antarktis – hier im Oktober 2015 – wird kleiner. Wie schnell, hängt auch von einer Chemikalie ab Quelle: picture alliance / dpa/lof tmk
Von wegen Entspannung: Das Ozonloch erholt sich zwar – nun aber offenbar sehr viel langsamer als gedacht. Grund ist eine Chemikalie, die bislang als unbedenklich galt.

Von Walter Willems | DIE WELT

Eine immer öfter eingesetzte chemische Verbindung mit Chlor bedroht die Erholung der Ozonschicht. Britische Forscher berichten, dass die Konzentration von Dichlormethan in der Atmosphäre seit einigen Jahren schnell ansteigt. Der Chloranteil kann die Erholung der Ozonschicht demnach um Jahrzehnte verzögern. Ein deutscher Experte spricht von einer seriösen Studie zu einem Phänomen, auf das die internationale Gemeinschaft nun reagieren müsse.

„Wir zeigen, dass der derzeit noch mäßige Einfluss von Dichlormethan auf das Ozon in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat“, schreibt das Team um Ryan Hossaini von der Universität Lancaster im Fachblatt „Nature Communications“. „Eine weitere Steigerung könnte die Erholung der Ozonschicht zu Werten wie vor 1980 deutlich verzögern.“

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