Wie die regressive Linke die Bewegung des Atheismus umbringt


Bild. RDF
Oft frage ich mich, warum ich mir die Zeit nehme, einen ganzen Artikel zu schreiben, wenn viele nur die Überschrift lesen, um dann in den Kommentaren einen Weitpinkelwettbewerb anzuzetteln.

Von David Smalley | Richard-Dawkins-Foundation

Sie wollen kurze Beiträge, kritisieren aber den Mangel an Nuancen.

Nun, von diesem hier gibt es keine „tl;dr“-Version; es muss alles gesagt werden.

Die heutige Podcast-Episode führt die Gesprächsreihe mit Richard Dawkins, Michael Shermer, Adam Carolla, Pete Boghossian und Lawrence Krauss auf „Dogma Debate“ fort.

Dieser Artikel und jene einzelnen Podcast-Diskussionen sind lange überfällige Weckrufe an Linke und andere in der knapp überlebenden „säkularen Gemeinschaft“, Rufe zurück zur Bedeutung von Vernunft.

Wir verzehren uns selbst. Wir zerstören unsere Botschaft. Wir zerfallen.

Dies ist ein Artikel über die Ursachen dafür und darüber, was wir tun können.

Wer in dieser Welt des Schwarzweißdenkens auf extreme Positionen verzichtet, hat den Mob im Genick.

Wer einen Beitrag eines „Black Lives Matter“-Fürsprechers teilt, hasst offensichtlich Polizisten und Weiße.

Mit einem „Backing the Blue“-Auto-Aufkleber herumzufahren, der einst nur Verständnis für den harten Polizistenjob signalisierte, bedeutet jetzt, ein rassistisches Arschloch zu sein.

Wer meint, Milo Yiannopoulos habe die Grenzen der Redefreiheit strapaziert und schikaniere Menschen, ist ein „Social Justice Warrior“, ein Schneeflöckchen, das keinen Widerspruch aushalten kann.

Wenn du hingegen denkst, Milo habe jene Grenzen eingehalten und sollte weiter reden dürfen, auch wenn er komplett daneben liegt, dann hasst du offensichtlich jeden aus der LGBT-Gemeinschaft, du dreckiger Neokonservativer.

Wer dagegen ist, Neonazis aus dem Hinterhalt zu attackieren, kann selbst nur ein Neonazi sein.

Wer aufgrund der persönlichen Erfahrung eines anderen die Existenz einer Gottheit annimmt, wird als Idiot bezeichnet.

Wer sich andererseits weigert, bestimmte Menschen zu meiden, weil ihnen jemand anders aufgrund persönlicher Erfahrung vorwirft, ihn zu drangsalieren, ist natürlich mit allen Drangsalierungen einverstanden.

Wer für Bernie Sanders stimmte, gegen Trump protestierte und zwanzig Jahre mit Linken marschierte, nun aber mit einem „No-Whites-Day“ an der Universität nicht einverstanden ist, muss ein Fanatiker sein.

Ein Atheist, der Religion „Gift für die Kultur“ nennt, schließt qua Definition den Islam ein. Wer aber den Islam „eine giftige Religion“ nennt, ist ein islamophober Rassist, der alle Menschen mit brauner Hautfarbe hasst.

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