Papst Franz sollte konsequenter sein


Die Ermittlungen gegen den australischen Kardinal Pell werfen ein Licht auf den Umgang mit dem Thema Kindesmissbrauch. Nulltoleranz wird öffentlich propagiert, die Umsetzung hinkt aber hinterher.

Von Stefan Reis Schweizer | Neue Zürcher Zeitung

Der Vatikan wird das Thema Kindesmissbrauch nicht los. Noch immer herrscht grosse Intransparenz, gibt es viele Ungereimtheiten und Widersprüche, die nicht zur Glaubwürdigkeit der katholischen Kirche beitragen. Wie in einem Brennglas zeigt sich das bei der vatikanischen Kinderschutzkommission, die Papst Franziskus vor über drei Jahren ins Leben gerufen hat. Die Irin Marie Collins zog sich dort vor wenigen Monaten zurück. Aus «Frustration» über die mangelnde Zusammenarbeit mit der Römer Kurie lege Collins das Amt nieder, teilte die Kommission ungewöhnlich offen mit.

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