Schädelkult im Steinzeit-Heiligtum


Dieser „Gabenbringer“ auf einem Steinpfeiler von Göbekli Tepe trägt einen abgetrennten Kopf – ein Indiz für einen steinzeitlichen Schädelkult? © Deutsches Archäologisches Institut (DAI)
Rituelle Verstümmelung: Im Steinzeit-Heiligtum von Göbekli Tepe könnten Menschen schon vor 10.000 Jahren einem Schädelkult gehuldigt haben. Archäologen haben dort zahlreiche abgetrennte Menschenschädel, sowie mit Löchern und Gravuren verzierte Schädelfragmente entdeckt. Dies spricht dafür, dass die Steinzeitmenschen den Schädeln eine rituelle Bedeutung zusprachen – möglicherweise im Rahmen eines Ahnenkults, wie die Forscher im Fachmagazin „Science Advances“ berichten.

scinexx

Die Steinkreise von Göbekli Tepe in Anatolien sind das älteste bekannte Monument der Menschheit. Schon vor 10.000 bis 12.000 Jahren richteten hier steinzeitliche Jäger und Sammler tonnenschwere Steine zu 20 Steinkreisen auf – eine erstaunliche Leistung. Viele dieser Pfeiler sind zudem zurechtgehauen und mit Tierreliefs und Figuren verziert.

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