Palästinensische Schulbücher: Wo Israel nicht existiert


Ein Klassenzimmer mit Schülerinnen in Ramallah im palästinensischen Jordanland (picture alliance/dpa/Mika Schmidt)
Erstmals liegt eine Studie darüber vor, wie Israel und Juden in palästinensischen Schulbüchern dargestellt werden. Die Untersuchung des Mideast Freedom Forums wurde jetzt im Bundestag vorgestellt: Die nachgewiesenen Geschichtsfälschungen lösten allgemeine Bestürzung aus.

Von Dieter Wulf | Deutschlandfunk Kultur

„Der Untersuchung von 2016 lagen insgesamt 15 Schulbücher der Jahrgänge eins bis neun der Fächer Geschichte und nationale Erziehung zugrunde“,

Erklärte David Labude, vom Mideast Freedom Forum, am Mittwoch im Deutschen Bundestag. Vorgestellt wurden die Ergebnisse einer Studie, die die Darstellung von Israel und Juden in palästinensischen Schulbüchern untersucht hatte.

„Die Bücher sind in den Jahren 2000 bis 2005 erstmalig in das palästinensische Kern-Curriculum eingeführt worden, neu aufgelegt wiederum 2011, 2014.“

Schon 2014 hatten sich mehrere Bundestagsabgeordnete verschiedener Parteien aus dem Haushaltsausschuss darum bemüht diese Schulbücher einmal genauer untersuchen zu lassen. Denn schließlich unterstützt die Bundesrepublik die Palästinensische Autonomiebehörde jedes Jahr mit etwa 150 Millionen Euro. Und damit indirekt auch diese Schulbücher.

Verheerendes Signal

Zwei Jahre dauerte es bis das palästinensische Unterrichtsmaterial vorlag. Ein weiteres Jahr brauchten Übersetzung und Analyse. Wie also wird Israel in den Schulbüchern dargestellt? Welche Begriffe verwendet man um Juden und Judentum zu beschreiben? Kurz gesagt: Keine, so David Labude.

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