Zahl der Toten in Venezuela steigt weiter


(Bild: Demonstration in Venezuela. Screenshot, YouTube)
Zunehmend Angriffe auf die Infrastruktur des Landes. Darstellung in internationalen Medien gibt verzerrtes Bild der Lage wieder

Von Harald Neuber | TELEPOLIS

In Venezuela spitzt sich nach einer weiteren Woche regierungsfeindlicher Ausschreitungen die Debatte über die Schuldfrage zu. Während die Opposition der Regierung von Präsident Nicolás Maduro und ihr nahestehenden Milizen die Schuld für die Toten gibt, vermittelt ein genauerer Blick auf die Lage vor Ort oft ein andres Bild. Demonstranten gehen demnach zunehmend gewalttätig gegen politische Gegner, Unbeteiligte und die Infrastruktur vor. In Lateinamerika wächst die Sorge vor einer unkontrollierten Eskalation der Auseinandersetzung.

Boliviens Präsident Evo Morales forderte die Regierungsgegner über den Kurznachrichtendienst Twitter nun dazu auf, dem Appell von Papst Franziskus zu folgen, um in einen Dialog mit der Regierung einzutreten. Dies sei notwendig, um die Kultur des Friedens in Lateinamerika zu wahren, so Morales.

Zugleich warf der linksgerichtete Staatschef den USA vor, die Lage in Venezuela zu destabilisieren. Dabei täte Washington gut daran, sich zunähst für die vergangenen Putsche in Lateinamerika zu entschuldigen, so Morales weiter.

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