Abgelöster Kardinal Müller will „weiter Glauben verkünden“ – klingt wie eine Drohung


Gerhard L. Müller links im Bild
Der abgesetzte Chef der Glaubenskongregation, Ludwig Müller, will den Vatikan nicht verlassen: „An Arbeit wird es nicht mangeln.“

Die Presse.com

Einen Tag nach Bekanntwerden seines Ausscheidens als Präfekt der Glaubenskongregation im Vatikan hat der deutsche Kardinal Gerhard Ludwig Müller ein Pontifikalamt im Mainzer Dom zelebriert. Es habe keine Auseinandersetzung mit dem Papst gegeben, das Verhältnis sei gut, sagte Kardinal Müller nach dem Gottesdienst am Sonntag.

Der Papst habe ihm die Entscheidung am Freitag mitgeteilt. „Eine neue Aufgabe ist noch nicht bestimmt“, sagte Müller. Er sei aber auch nicht nach Rom gegangen, um in der Kurie Karriere zu machen, sondern für die Glaubenskongregation, erklärte Müller. „Rom bleibt mein Standort. An Arbeit wird es nicht mangeln, ich werde weiter den Glauben verkünden und für seine Wahrheit eintreten, sei es gelegen oder ungelegen“, sagte Müller.

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