Identitärer Bilderkampf


Identitäre wollen sich auf dem Mittelmeer in Szene setzen. Foto: imago
Mit einem von Spendengeldern finanzierten Schiff will die Identitäre Bewegung Stimmung gegen die Flüchtlingsrettung machen. Die visuelle Inszenierung solcher Aktionen spielt dabei eine zentrale Rolle.

Von Katja Thorwardt | Frankfurter Rundschau

„Defend Europe“ ist der neueste Coup der Identitären Bewegung unter dem österreichischen Chefstrategen Martin Sellner. Mit einem von Spendengeldern finanzierten Schiff gedenkt der als rechtsextrem eingestufte Verein, NGOs auf dem Mittelmeer zu „konfrontieren (…), um das Unrecht dort zu beenden, wo (…), Migranten das Seerecht beinhart ausnutzen und (…) Europa illegal fluten“, wie Sellner auf Facebook am 5. Juni formulierte. (Die FR kommentierte)

Vor einigen Wochen noch hatte er in einem Video um ein Schiff für seine Kampfaktion geworben; es liege an der negativen Berichterstattung, dass keiner das notwendige Equipment zu verleihen bereit sei. Jetzt vermelden die Identitären Vollzug.

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