Nasa will Asteroidenabwehr testen


Nasa-Raumschiff auf dem Weg zur Kollision. Bild: Nasa
Der 160 Meter große Asteroid Didymos B soll durch den Aufprall eines kühlschrankgroßen Raumschiffs aus seiner Bahn geschubst werden

Von Florian Rötzer | TELEPOLIS

Auf die Erde prasseln täglich Asteroiden. In der Regel sind so klein, dass sie in der Atmosphäre verglühen, nur wenige gelangen bis auf die Erde. Im Sonnensystem gibt es Hunderttausende von Asteroiden aller Größen. Der letzte Einschlag eines größeren Asteroiden mit einem vermuteten Durchmesser von 20m ereignete sich im Sommer 2013 bei der Stadt Tscheljabinsk im russischen Ural. Er brach in der Höhe von 30 km auseinander, die Druckwelle beschädigte noch Gebäude und Fenster in 90 km Entfernung, 1200 Menschen wurden verletzt.

Aber das Risiko besteht, dass Asteroiden, die Hunderte von Metern bis hin zu Hunderten von Kilometern groß sind, eines Tages auf die Erde einschlagen können. Da die Flugbahnen nicht genau genug bekannt sind und von anderen Himmelskörpern abgelenkt werden können, können auch von den beobachteten Asteroiden nur Risikowahrscheinlichkeiten für einen Einschlag berechnet werden.

Auch wenn die Asteroiden beobachtet werden und ESA sowie Nasa ein Frühwarnsystem eingerichtet haben, besteht weiter die Frage, was die Menschheit zur Abwehr und zur Vermeidung einer großen Katastrophe machen könnte. Zwar beschäftigen sich auch die Vereinten Nationen mit einer internationalen Asteroidenabwehr, aber eine globale Kooperation sieht derzeit wenig wahrscheinlich aus. Das hat auch den Grund, dass man so auch Satelliten des Gegners zerstören oder natürlich auch einen Asteroiden zum Sturz auf eine bestimmte Region auf der Erde schubsen könnte.

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