Älteste Kartoffeln Nordamerikas entdeckt


Klein, aber oho: Schon vor knapp 11.000 Jahren kochten und verzehrten Menschen in Nordamerika solche Knollen der Wildkartoffel Solanum jamesii. © University of Utah
Nahrhafte Knollen: Schon vor knapp 11.000 Jahren aßen die Menschen Nordamerikas bereits regelmäßig Kartoffeln. Das belegen Körnchen von Kartoffelstärke an in Utah gefundenen Steinwerkzeugen. Die Stärke stammt von der Wildkartoffel Solanum jamesii, einer über Jahrtausende von Indianern des US-Südwestens genutzten Kartoffelart. Damit reicht die Geschichte der Kartoffel als Grundnahrungsmittel in Nordamerika weiter zurück als bisher angenommen.

scinexx

Die Kartoffel (Solanum tuberosum) ist schon seit Tausenden von Jahren ein wichtiges Grundnahrungsmittel der Menschheit. Zu uns nach Europa kam sie zwar wie viele andere Nutzpflanzen erst durch die Eroberung der Neuen Welt, doch dann breitete sie sich schnell aus und wurde neben Getreide einer der Hauptlieferanten für pflanzliche Stärke. Zuerst domestiziert wurde die Kartoffel wahrscheinlich vor mehr als 9.000 Jahren in Peru, wie archäologische Funde belegen.

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