Dodo Müller kritisiert Art seiner Entlassung durch den Papst


Gerhard L. Müller links im Bild
Gerhard Müller wolle weiterhin loyal zu Papst Franziskus stehen. Der Vatikan hatte am Samstag den Abgang Müllers als Chef der Glaubenskongregation verkündet.

Die Presse.com

Der deutsche Kardinal Gerhard Müller hat die Art seiner Entlassung durch Papst Franziskus vor wenigen Tagen scharf kritisiert. Der Papst habe ihm am letzten Arbeitstag seiner fünfjährigen Amtszeit als Präfekt der Glaubenskongregation „innerhalb einer Minute seine Entscheidung mitgeteilt“, das Mandat nicht zu verlängern, sagte Müller der „Passauer Neuen Presse“ vom Donnerstag.

„Diesen Stil kann ich nicht akzeptieren“, fügte er hinzu. Trotz seiner Kritik an der Vorgehensweise des Papstes will Müller loyal zu Papst Franziskus stehen. „Ich werde darauf nicht mit irgendwelchen Aktionen antworten. Manche denken ja, sie könnten mich vor den Karren einer papstkritischen Bewegung spannen“, sagte Müller. Er habe aber als Kardinal „weiterhin die Verantwortung, für die Einheit der Kirche zu sorgen und Polarisierungen so weit wie möglich zu verhindern“.

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