»Netanjahus Kuhhandel schadet uns allen«


Egalitäre Gebetsplattform an der Kotel ©flash90
Amerikas Juden kritisieren die israelische Regierung wegen der Rücknahme des »Kotel-Deals«

Von Daniel Killy | Jüdische Allgemeine

Der Riss ist sichtbar wie kaum je zuvor – und er wird mehr und mehr zu einem Graben: einem Graben zwischen den amerikanischen Juden, der zweitgrößten jüdischen Gemeinschaft der Welt, und Israels Regierung. Es geht um die – inzwischen auf Eis gelegte – Rücknahme des Regierungsversprechens, die Klagemauer für alle jüdischen Strömungen zu öffnen.

Außerdem geht es um einen Gesetzentwurf, der künftig Israels orthodoxem Oberrabbinat das Monopol in Sachen Konversion zubilligt – eine Entscheidung, die das Leben Hunderttausender Auswanderungswilliger, vor allem aus Russland, entscheidend beeinflussen könnte und die der Mehrheit der amerikanischen Juden, die sich dem liberalen Judentum zugehörig fühlen, zuwiderläuft.

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