Das Zerstörungswerk der Dschihadisten


Wo heute Syrien und Irak liegen, war einst die Wiege der Zivilisation. Viele Kulturstätten zeugen noch heute davon – viele sind aber auch durch Krieg, Gewalt und Plünderung zerstört. In Syrien und im Irak beraten nun Experten über den Umgang mit beschädigten Denkmälern.

Von Mey Dudin | Qantara.de

Zuletzt ging eine Berühmtheit in Mossul für immer verloren: Die Große Al-Nuri-Moschee aus dem 12. Jahrhundert wurde Ende Juni bei der Schlacht um die nordirakische Stadt zerstört – gesprengt von IS-Dschihadisten. Bekannt war die Moschee vor allem wegen ihres schiefen Minaretts, die ihr auch den Beinamen „Al-Hadba“ („die Bucklige“) eingebracht hatte. Vor drei Jahren benutzte IS-Anführer Abu Bakr al-Baghdadi die Moschee als Bühne, um sein „Kalifat“ in den Gebieten von Syrien und dem Irak auszurufen, die seine Dschihadisten erobert hatten.

Es ist ein weiteres von vielen Denkmälern, die dem Krieg in den vergangenen Jahren zum Opfer gefallen sind. Kulturstätten gibt es in der Region viele, war sie doch einst die Wiege der Zivilisation und ist seit jeher ein Schmelztiegel verschiedener Kulturen – ein Erdteil, in dem Araber und Juden, Assyrer und Jesiden, Kurden und Turkmenen friedlich nebeneinander lebten.

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