Fall Charlie Gard: Entscheidung über Leben und Tod


Chris Gard und Connie Yates mit ihrem Baby Charlie. Foto: dpa
Nach dem Hilfsangebot einer römischen Klinik für das todkranke Baby Charlie schaltet sich die Politik ein. Trump und der Papst wollen den Eltern helfen.

Von Sebastian Borger | Frankfurter Rundschau

Das Wohl eines Kindes, wer weiß darüber am besten Bescheid? Wer darf, wer muss Entscheidungen treffen über Leben und Tod? Der Schriftsteller Ian McEwan hat die herzzerreißenden Probleme für Eltern, Ärzte und Gerichte schon vor Jahren brillant verarbeitet.

Sein Roman „Kindeswohl“ wirkt wie eine Blaupause für das, was sich seit einigen Wochen in Großbritannien abspielt. Richter am High Court, ja sogar am Supreme Court und dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte mussten sich mit dem Schicksal des elf Monate alten Babys Charlie Gard beschäftigen, dessen Lebenschancen von seinen Eltern und den Ärzten an Londons berühmter Kinderklinik Great Ormond Street (GOS) sehr unterschiedlich beurteilt werden. Die Nation nimmt Anteil, auch Vertreter anderer Länder fühlen sich zur Stellungnahme bemüßigt.

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