Wie Planeten nach einer Sternexplosion entstehen


Der Geminga-Pulsar (Markierung in der Mitte) und seine Umgebung, aufgenommen mit dem James Clerk Maxwell Telescope. Links vom Pulsar ist die „Bugwelle“ zu erkennen. Auch rechts vom Pulsar befindet sich eine Materieverdichtung. Außerdem ist um den Pulsar eine Aufhellung sichtbar, die auf eine Gas- und Staubscheibe hindeutet, in der Planeten entstehen könnten. Quelle: Jane Greaves/JCMT Lizenz: gemäß den Bedingungen der Quelle
Der 800 Lichtjahre von uns entfernte Geminga-Pulsar schiebt nicht nur interstellares Gas vor sich her, ihn umgibt auch eine Scheibe aus Gas und Staub. Vermutlich falle die in der „Bugwelle“ verdichtete Materie auf den Neutronenstern zu und sammele sich dort in der beobachteten Gas- und Staubscheibe – in der womöglich Planeten entstehen können – berichten Jane Greaves von der University of Cardiff und Wayne Holland vom Royal Observatory in Edinburgh nun im Fachblatt „Monthly Notices of the Royal Astronomical Society“.

Von Rainer Kayser | Welt der Physik

Die ersten Planeten außerhalb unseres Sonnensystems fanden Astronomen vor 25 Jahren nicht bei einem normalen Stern wie unserer Sonne, sondern bei einem Neutronenstern ähnlich dem Geminga-Pulsar. Neutronensterne sind extrem dichte Überreste einer Supernova. Bei einer solchen Sternexplosion sollten jedoch auch etwaige Planeten zerstört werden. Planeten um Neutronensterne müssen demnach erst nach der Sternexplosion neu entstanden sein. Bislang hatten Himmelsforscher jedoch keine Erklärung dafür, woher das Baumaterial für diese Planeten stammen könnte.

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