Frank-Walter Steinmeier: Dodo des Monats Juni 2017


Dodo des Monats Juni 2017 ©HFR

Man könnte es sich einfach machen, ganz realistisch, die Zahlen der Umfragen nehmen und feststellen dass rund 2 Drittel der Menschen in Deutschland den Islam ablehnen bzw. misstrauisch gegenüber stehen. Frank-Walter Steinmeier ist anderer Auffassung, Realitätsverlust, Verweigerung der Fakten? Wahrscheinlich beides.

„Es ist schön, zu sehen, dass der Ramadan in Deutschland inzwischen zu einem selbstverständlichen Teil unseres gemeinsamen Lebens geworden ist“ Frank-Walter Steinmeier

Der Ramadan interessiert die meisten Menschen in Deutschland nicht und wer Selbstverständlichkeit unterstellt sagt die Unwahrheit. Präsidiale Fake News. Voller Spannung schauen wir ob der Bundesjustizminister mit dem NetzDG zukünftig gegen derartigen Falschmeldung mit der Zensur droht.
Im Ramadan, so die Sage aus der arabischen Wüste, wurde der Koran in Erstausgabe zur Erde gesandt. Zur Zeit des Ramadans war es auch, dass sich Mohammed, der Wüstenhäuptling, zurückzog um in der Einsamkeit zu meditieren. Ohne Nahrung, Wasser nur er, allein mit dem Sand. Die Sonne schien ihm die Birne weich und zauberte die tollsten Halluzinationen als Sinnbilder vor sein inneres Auge. In der Art kann man sich die Basics islamischen Glaubens vorstellen, Jesus sättigte Tausende, brach das Brot mit ihnen, Mohammed hungert sich durch die Wüste. So gegensätzlich können göttliche Schicksale sein. Dem reformierten Christen Steinmeier überzeugt das, ist ihm doch die Prädestinationslehre seiner Kirche nicht unbekannt. Erfolg ist der Ausdruck der Gnade seines Gottes.

Der Präsident der Bundesrepublik Deutschland huldigt politisch korrekt dem Islam. Gehen wir großzügisch davon aus, dass rund 25% der in Deutschland lebenden Muslime in ihren Moscheeverbänden „organisiert“ sind. Dem Rest ist das völlig egal, entweder er hat andere Wege gefunden seinen Glauben zu leben oder aber er ist säkular, dann ist der Ramadan eh nur noch von periphärem Interesse. Ein weiterer Eckpunkt der das Zitat Steinmeiers widerlegt.

Muslime, Juden und Christen teilten nicht nur die Freude an der Gemeinschaft, „sie teilen auch den Glauben an einen barmherzigen Gott. Die Barmherzigkeit des abrahamitischen Gottes ist deutlich in aller Welt zusehen. Mit diplomatischer Eloquenz vermittelt Steinmeier den Eindruck die Gesellschaft in Deutschland würde nur aus Abrahimiten bestehen, den Rest unterschlägt er.

„Wir können uns zusammen freuen, miteinander leben und uns mit Respekt und Fürsorge begegnen“Frank-Walter Steinmeier

Für das Zusammenleben braucht es Gott nicht in einer Dönerbude und schon gar nicht für Falafel. Wichtig ist das nur für Menschen die andere Menschen nach ihrer Religion beurteilen. Christen sind ja noch nicht einmal in der Lage miteinander einen Jesuskeks zu brechen. Also gilt, liebe deinen Nachbarn, reiß den Zaun aber nicht ein.

Wenn dem Bundespräsidenten solche unwahren Wortungetüme entfleuchen hat das seinen Grund. Es wird etwas herbeigeredet was nicht existiert, metareligiöse Mission des Staatsoberhauptes. Braucht kein Mensch, in der Praxis reguliert sich das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Kulturkreise auf praktische Art und Weise. Altväterliches Geschnetzel über Gott und seine abtrusen Kulthandlungen braucht es da nicht.
Und hier liegt der Knackpunkt der geistigen Verwerfung des Präsidenten, diplomatische Sprache, verklausulierte Botschaften, versteckte Hinweise, das ist nicht authentisch sondern obskurant. Er sagt nicht was er meint, er redet drumherum. Der Zuhörer denkt, was redet der Typ da eigentlich? Es ist die gleiche obskure Sprache mit der Murat Kurnaz abgefertigt wurde, die Datenweitergabe an die NSA spitzfindig verklausoliert und die Armenien-Resolution des Bundestages  angeblich den Holocaust relativieren würde.

Man freut sich nicht wenn das Staatsoberhaupt so einen Stuss von sich gibt. Fremdschämen ist da nicht notwendig, es ist sein Stuss.

Herzlichen Glückwunsch zum Dodo.

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