„Kalifornien ist bereit, sich zu wehren“


Keine Abspaltung, aber Protest: Tausende gehen beim „Impeachment March“ am 2. Juli in Los Angeles für eine Absetzung des US-Präsidenten Trump auf die Straße. (Foto: AFP)
Der Bundesstaat kokettiert mit dem Ausstieg aus den USA. Das ist weder politisch noch rechtlich realistisch. Doch auch so findet das mächtige Kalifornien Wege, gegen Trump zu rebellieren.

Von Jürgen Schmieder | Süddeutsche.de

Es gibt ein paar Dinge, über die sprechen die Menschen an der kalifornischen Küste nicht. Über Donald Trump zum Beispiel. Wer unbequeme Wahrheiten ausblendet, kennt keinen Ärger. Sie klopfen sich lieber gegenseitig und auch gerne mal selbst auf die Schulter, dass sie ein paar vernünftige Entscheidungen getroffen haben bei der Wahl im November: Sie haben Kamala Harris zur ersten indisch-amerikanischen Senatorin in der Geschichte der USA gewählt und für die Legalisierung von Marihuana sowie eine höhere Besteuerung von Tabak gestimmt. Die Ausgaben für öffentliche Schulen werden erhöht und über eine Reichensteuer finanziert.

Zur kalifornischen Gerechtigkeit gehört allerdings auch immer viel Selbstgerechtigkeit, weshalb Gouverneur Jerry Brown schon vor der Wahl (bei der 61,5 Prozent für Hillary Clinton gestimmt haben) gewitzelt hat: „Wir werden eine Mauer um Kalifornien bauen müssen, um uns vor dem Rest dieses Landes zu schützen.“

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